Ergebnisse des Kühlboxen-Tests

Ergebnisse des Kühlboxen-Tests

Elektrische Kühlbox: Test

Zwei Kühlboxen machen alle anderen kalt!

Elektrische Kühlboxen fürs Auto sind der perfekte Ausflugs-Begleiter im Sommer. AUTO BILD hat elf thermoelektrische Boxen getestet. Das Ergebnis und Tipps zur Nutzung!
Elektrische Kühlboxen fürs Auto sind der ideale Begleiter für Ausflüge an warmen Sommertagen. Sie werden über die 12-Volt-Buchse mit Strom versorgt und halten Getränke und Snacks angenehm kühl. Außerdem sind sie gut isoliert, sodass sie auch ohne Stromversorgung die Wärme eine Weile draußen halten und mit an den Strand oder See genommen werden können. Da solche thermoelektrischen Kühlboxen auf typische Kühlschrank-Komponenten wie Kompressor oder Kühlmittel verzichten, sind sie vergleichsweise günstig: Die meisten Modelle kosten zwischen 60 und 100 Euro. AUTO BILD hat elf elektrische Kühlboxen getestet.
# 12-Volt Kühlboxen im Test Zum Angebot
1.

Amazon Basics DS-AMZCB26DA-EU4

Preis*: 59,74 Euro

Note: sehr gut

2.

AEG Kühlbox KK28

Preis*: 99,95 Euro

Note: sehr gut

3.

Dometic Coolfun SC 30B

Preis*: 119,99 Euro

Note: gut

4.

Mobicool ME27

Preis*: 69 Euro

Note: gut

5.

Dometic AS25

Preis*: 99,69 Euro

Note: gut

6.

Kesser KKB-24R

Preis*: 59,80 Euro

Note: gut

7.

Dino Kraftpaket Thermoelektrische Kühlbox •

Preis*: 79,81 Euro

Note: befriedigend

8.

Mobicool MB 25DC

Preis*: 49,99 Euro

Note: befriedigend

9.

Campingaz Powerbox Plus 24L

Preis*: 85,79 Euro

Note: ausreichend

10.

Bomann Cool Box KB 6011 CB

Preis*: 49,99 Euro

Note: ausreichend

11.

Xcase NX-1182-675 •

Preis*: 63,99 Euro

Note: mangelhaft

*Einkaufspreis des Testprodukts

Elf elektrische Kühlboxen im Test: Eine fällt raus

Die gute Nachricht: Fast alle getesteten Kühlboxen schlagen sich bei der Kühlleistung gut. Zwar schaffen es einige deutlich schneller herunterzukühlen als andere, doch 15 Grad Temperaturdifferenz sind bei den meisten Boxen drin. Nur drei Modelle schaffen das nicht: Campingaz Powerbox Plus 24L (14 Grad Differenz), Mobicool MB 25DC (12 Grad Differenz) und Xcase NX-1182-675 (12 Grad Differenz). Der Mobicool-Box kann man es nachsehen, da es sich hier um einen Softbag handelt, der nicht so gut isoliert. Campingaz kühlt sehr schnell herunter, stagniert dann aber leider. Die Box von Xcase zeigt weder Tempo noch tiefe Temperaturen. Sie benötigt drei Stunden, um überhaupt die Differenz von 12 Grad zu erreichen – keine Glanzleistung. Auch sonst kann die Box von Xcase nicht auftrumpfen. Viele Kleinigkeiten wie z.B. ein instabiler Griff und instabiles Material, schlechte Verarbeitung und mäßige Erreichbarkeit der Anschlüsse führen zur mangelhaften Gesamtnote.

Die Mobicool MB 25DC ist ein stylischer Softbag – das macht sie zum Leichtgewicht mit 1,7 Kilo.

©AUTO BILD / Sven Krieger

Die beste Kühlung erreichten im Test Amazon Basics DS-AMZCB26DA-EU4 und AEG Kühlbox KK28 - beide mit voller Punktzahl. Sie kühlen schnell herunter und haben nach einer halben Stunde bereits 14 Grad Differenz zur Außentemperatur erreicht. Insgesamt schaffen beide eine Temperaturdifferenz von 19 Grad. Daneben gibt es Boxen, die sich mit anderen Features von der Masse abheben - zum Beispiel die beiden Modelle von Dometic. Die Dometic Coolfun SC 30B besteht teilweise aus umweltfreundlichem Bio-Verbundmaterial. Die Dometic AS25 hat einen Stoffüberzug mit praktischen Aufbewahrungstaschen. 
Fazit von Lena Trautermann & Tim Dahlgaard: Bei den Boxen gibt es in Sachen Funktionen und Bedienung nur wenige Unterschiede – hier muss jeder für sich entscheiden, worauf er Wert legt. Wichtig ist eine gute Kühlleistung, sonst kommt der Kühler nicht gegen höhere Temperaturen an. An der Stelle machen Amazon und AEG den besten Job.

Welche ist die beste elektrische Kühlbox?

Der Testsieger im Kühlboxen-Test ist die 24-Liter-Box von Amazon Basics (DS-AMZCB26DA-EU4). Sie sichert sich die volle Punktzahl in Sachen Kühlleistung und kann ebenso beim Handling voll überzeugen. Neben der Kühlungsfunktion bietet sie auch eine Warmhalte-Funktion. Zudem kann sie ebenfalls mit dem 230-Volt-Stecker an den Haushaltsstrom angeschlossen werden. Das beste dabei: Die Kühlbox kostet knapp unter 60 Euro. Das macht sie nicht nur zum Testsieger, sondern auch zum Preis-Leistungssieger.

Amazon

Amazon Basics DS-AMZCB26DA-EU4

AUTO BILD-Testnote 1
  • Beste Kühlleistung
  • Gute Handhabung
  • Warmhalte-Funktion
  • 12 V & 230 V

59,74

So hat AUTO BILD getestet

Erst mal ran an die Box: Wie ist sie verarbeitet? Gibt es störende Komponenten? Ist die Handhabung unproblematisch? Anschließend wird die Kühlleistung untersucht. In einem Raum mit konstanter Temperatur werden die Boxen angeschlossen und alle zehn Minuten die Temperatur in der Box gemessen. Da die thermoelektrischen Kühlboxen mit einem Peltier-Kühlelement arbeiten, wird in ihnen keine vorgegebene Zieltemperatur erzeugt, sondern immer eine Temperaturdifferenz – deshalb spielt die Außentemperatur eine große Rolle.

Wie funktionieren elektrische Kühlboxen fürs Auto?

Bei thermoelektrischen Kühlboxen sorgt Strom für den Kälte bzw. Wärmetransport. Dafür ist das Kühlelement mit zwei Halbleitern ausgestattet, wovon einer Energie an den anderen abgibt. Dort, wo die Energie abgegeben wird, wird es kälter, auf der anderen Seite wärmer. Die Wärme wird so vom inneren der Kühlbox nach außen transportiert. Bei vielen Modellen lässt sich dieser Energiefluss sogar umkehren, sodass die Boxen auch zum Warmhalten genutzt werden können. Das heißt aber auch, dass die Kühlung in der Box immer abhängig von der Außentemperatur ist. Gute Kühlboxen schaffen Temperatur-Differenzen um die 20 Grad.

Tipp: So gibt es optimal gekühlte Getränke

Elektrische Kühlboxen sind keine Kühlschränke. Wer Wert auf kühle Getränke legt, der sollte diese deswegen am besten schon am Vorabend kaltstellen. Auch die Kühlbox kann vorab an die Haushaltssteckdose angeschlossen und heruntergekühlt werden. Kühlakkus sorgen für den zusätzlichen Frische-Kick. Beim Ausflug gilt dann: Die Geräte möglichst nicht in die pralle Sonne stellen und nicht das Lüftungsgitter abdecken, da der Lüfter Frischluft braucht. Den Deckel immer nur kurz öffnen, weil mit jedem Schwall warmer Luft auch Kondenswasser nach innen gelangt.

Fotos: AUTO BILD / Sven Krieger

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