Kühlmittel und Motorkühlung beim Auto
Welches Kühlmittel ist das richtige?
Richtig kalte Wintertage sind nicht in Sicht? Den Frostschutz im Kühlwasser sollte man trotzdem stets im Auge behalten. Denn die Wirkung der farbigen Flüssigkeit ist extrem vielseitig.
- André Theophil
Inhaltsverzeichnis
- Das Wichtigste zum Kühlmittel auf einen Blick
- Kühlmittel ist mehr als Frostschutz
- Kühlmittel nachfüllen und wechseln
- Kühlmittel selbst wechseln
- Welches Kühlmittel braucht mein Auto?
- Kühlmittelverlust: Ursachen, Symptome und mögliche Folgen
- Darf man verschiedene Kühlmittel mischen?
- Was passiert bei falschem Kühlmittel?
- Motor überhitzt: Was jetzt zu tun ist
- Kühlmittel FAQ
Wissen Sie, wo sich Ihre Kühlmitteltemperaturanzeige befindet? Kaum zu glauben, aber bei einigen modernen Fahrzeugen verzichten Hersteller tatsächlich auf diese. Stellt sich schleichender oder gar plötzlicher Verlust ein, muss man sich auf Warnmeldungen verlassen – und diese dann auch wirklich ernst nehmen.
Denn wenn der Motor beginnt zu überhitzen, tickt die Uhr schnell runter. Mit deutlich zu wenig Kühlwasser im System wird es für Lager und Dichtungen schnell akut, ein schwerer Motorschaden droht in so einem Falle. Daher ist es wichtig, den Kühlmittelstand regelmäßig zu kontrollieren, Kühlmittelverlust frühzeitig zu erkennen und das richtige Kühlmittel zu verwenden.

Die Kühlwasserspindel zeigt die Temperatur des Kühlwassers an.
Bild: Ralf Timm
Viele Autofahrer sprechen zwar vom Kühlwasser, tatsächlich zirkuliert im Kühlsystem aber ein Gemisch aus Wasser und speziellen Additiven. Diese verhindern nicht nur das Einfrieren im Winter, sondern schützen Kühler, Wasserpumpe und Kühlkanäle im inneren des Motors auch vor Kalkablagerungen und Korrosion.
Wann muss Kühlmittel nachgefüllt werden?
Sinkt der Stand unter die Min-Markierung am Ausgleichsbehälter, sollte Kühlmittel nachgefüllt werden. Kontrollieren Sie den Füllstand ausschließlich bei kaltem Motor.

Hier ist der Kühlmittelstand deutlich unter die Min-Markierung gefallen. Als Erstes muss das richtige Kühlmittel nachgefüllt, im Anschluss die Ursache für den Verlust abgeklärt werden. Verliert ein Auto über die Jahre ein wenig Kühlmittel, ist das kein Problem. Sinkt der Stand nach wenigen Wochen oder nur Tagen, ist das System undicht.
Bild: DEKRA
Welches Kühlmittel braucht mein Auto?
Entscheidend ist die vom Hersteller vorgeschriebene Freigabe. Angaben dazu finden sich in der Betriebsanleitung oder auf dem Ausgleichsbehälter. Die Farbe allein sagt nichts über die Eignung aus.
Kann ich statt Kühlmittel auch Wasser nachfüllen?
Im Notfall kann kurzfristig Wasser nachgefüllt werden, um größere Schäden zu vermeiden. Anschließend sollte das Kühlsystem jedoch wieder mit dem vorgeschriebenen Kühlmittel im richtigen Mischungsverhältnis befüllt werden.
Darf man Kühlmittel mischen?
Nicht alle Kühlmittel sind miteinander kompatibel. Wer die Freigaben nicht kennt, sollte besser nicht mischen. Im Notfall ist Wasser oft die sicherere Lösung.
Woran erkenne ich Kühlmittelverlust?
Ein klares Anzeichen ist generell ein sinkender Kühlmittelstand. Da das Kühlsystem geschlossen ist, darf kein Kühlmittel entweichen. Warnmeldungen im Cockpit, farbige Flecken unter dem Auto oder ein süßlicher Geruch aus dem Motorraum sind weitere Indizien für Undichtigkeit.
Wie oft sollte Kühlmittel gewechselt werden?
Viele moderne Fahrzeuge nutzen Longlife-Kühlmittel mit langen Wechselintervallen. Dennoch empfehlen viele Werkstätten, die Kühlflüssigkeit spätestens alle drei bis fünf Jahre zu erneuern, um ihre Schutzwirkung zu erhalten.
Viele Autofahrer denken beim Kühlmittel nur an Frostschutz im Winter. Tatsächlich übernimmt die Kühlflüssigkeit deutlich mehr Aufgaben. Die enthaltenen Additive schützen Kühler, Wasserpumpe und Kühlkanäle vor Rost und Korrosion, verhindern Kalkablagerungen und sorgen dafür, dass die Flüssigkeit auch bei hohen Temperaturen nicht vorzeitig kocht. Mit zunehmendem Alter verlieren diese Schutzstoffe jedoch an Wirksamkeit. Deshalb sollte nicht nur der Füllstand kontrolliert, sondern auch auf die vom Hersteller vorgeschriebenen Wechselintervalle geachtet werden. Wer zu lange wartet, riskiert unnötigen Verschleiß im Kühlsystem.
Ein ausreichender Kühlmittelstand verhindert, dass der Motor überhitzt, und schützt Kühler, Wasserpumpe und Leitungen vor Korrosion. Deshalb sollte der Füllstand regelmäßig kontrolliert werden. Ein kompletter Kühlmittelwechsel ist dagegen nur in den vom Hersteller vorgegebenen Intervallen oder nach Arbeiten am Kühlsystem nötig.
Kühlmittelstand prüfen
Prüfen Sie den Kühlmittelstand ausschließlich bei kaltem Motor. Im warmen Zustand steht das Kühlsystem unter Druck. Wird der Deckel des Ausgleichsbehälters geöffnet, kann heiße Kühlflüssigkeit austreten und schwere Verbrennungen verursachen.
Der Füllstand sollte zwischen der Min- und Max-Markierung liegen. Befindet er sich darunter, muss Kühlmittel nachgefüllt werden. Ein minimaler Verlust über viele Jahre ist normal. Sinkt der Stand jedoch regelmäßig, deutet das meist auf eine Undichtigkeit hin.
Kühlmittel richtig nachfüllen
Verwenden Sie nach Möglichkeit immer das vom Hersteller freigegebene Kühlmittel. Ist unterwegs kein passendes Produkt verfügbar, kann im Notfall auch Wasser nachgefüllt werden, um einen Motorschaden durch Überhitzung zu vermeiden. Das Kühlsystem sollte anschließend jedoch möglichst bald wieder mit dem vorgeschriebenen Kühlmittel im korrekten Mischungsverhältnis befüllt werden.
Muss häufiger Kühlmittel nachgefüllt werden, liegt fast immer ein Defekt oder eine Undichtigkeit vor. Die häufigsten Ursachen erklären wir im Kapitel "Kühlmittelverlust".
Ein Kühlmittelwechsel ist bei vielen Fahrzeugen auch in Eigenregie möglich. Voraussetzung ist ein vollständig abgekühlter Motor. Das alte Kühlmittel wird abgelassen, das System gegebenenfalls gespült und anschließend mit neuem Kühlmittel befüllt. Danach muss das Kühlsystem gemäß Herstellervorgaben entlüftet werden. Da sich Befüllung und Entlüftung je nach Fahrzeug deutlich unterscheiden können, sollten die Angaben des Herstellers unbedingt beachtet werden. Einige moderne Modelle benötigen spezielle Serviceprogramme.
Wichtig: Altes Kühlmittel gehört weder in den Abfluss noch auf den Boden. Die Flüssigkeit enthält umwelt- und gesundheitsschädliche Stoffe und muss fachgerecht über einen Wertstoffhof oder eine Werkstatt entsorgt werden.
AUTO BILD-Tipp: Kontrollieren Sie den Kühlmittelstand etwa einmal im Monat. Viele Experten empfehlen außerdem, die Kühlflüssigkeit unabhängig von langen Longlife-Intervallen spätestens alle drei bis fünf Jahre zu erneuern, damit Korrosionsschutz und Additive ihre volle Wirkung behalten.
Nicht jedes Kühlmittel ist für jedes Fahrzeug geeignet. Deshalb sollte grundsätzlich immer das vom Fahrzeughersteller freigegebene Kühlmittel verwendet werden.
So finden Sie das richtige Kühlmittel
Die passende Kühlmittelspezifikation finden Sie in der Betriebsanleitung Ihres Fahrzeugs. Ist diese nicht zur Hand, helfen auch eine Vertragswerkstatt oder die Fahrzeugdatenbanken vieler Kühlmittelhersteller weiter. Dort lässt sich das passende Kühlmittel anhand von Marke, Modell und Motorisierung ermitteln.
Was bedeuten G11, G12 oder G13?
Viele Kühlmittel tragen Bezeichnungen wie G11, G12, G12+, G12++ oder G13. Sie kennzeichnen unterschiedliche Kühlmittelgenerationen und deren chemische Zusammensetzung. Diese Bezeichnungen dienen als Orientierung, ersetzen jedoch nicht die vom Fahrzeughersteller vorgeschriebene Spezifikation. Entscheidend ist deshalb immer die Herstellerfreigabe.
Die Farbe ist kein Auswahlkriterium
Kühlmittel werden unter anderem in Blau, Grün, Rot, Rosa oder Violett angeboten. Die Farbe ist jedoch nicht genormt. Zwei Kühlmittel können trotz gleicher Farbe unterschiedliche Eigenschaften besitzen. Verlassen Sie sich deshalb nicht auf die Farbe, sondern ausschließlich auf die Herstellerfreigabe.
Fertigmischung oder Konzentrat?
Kühlmittel sind als Fertigmischungen oder als Konzentrat erhältlich. Fertigmischungen können direkt eingefüllt werden. Konzentrate müssen vor der Verwendung im vorgeschriebenen Mischungsverhältnis mit Wasser verdünnt werden. Welche Variante für Ihr Fahrzeug geeignet ist, gibt der Fahrzeughersteller vor.
Sinkt der Kühlmittelstand regelmäßig, sollte die Ursache möglichst zeitnah geklärt werden. Denn ein Kühlmittelverlust verschwindet in der Regel nicht von selbst. Bleibt er unbemerkt, kann der Motor nicht mehr ausreichend gekühlt werden. Im schlimmsten Fall drohen teure Folgeschäden.

Kühlwasserverlust kann oft durch Schäden am Kühler auftreten. Der steht hinter dem Grill im Wind und bekommt oft auch Steine ab. Das kann zu Leckagen führen.
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
Woran erkennt man Kühlmittelverlust?
Ein sinkender Kühlmittelstand ist ein deutliches Zeichen für Kühlmittelverlust. Auch eine Warnmeldung im Cockpit oder farbige Flüssigkeitsflecken unter dem Fahrzeug können auf eine Undichtigkeit hinweisen. Manche Leckagen treten nur bei warmem Motor oder unter Druck auf und sind deshalb nicht immer sofort sichtbar.
Die häufigsten Ursachen
Häufig sind poröse Kühlmittelschläuche, undichte Schlauchschellen, ein beschädigter Kühler oder ein undichter Ausgleichsbehälter die Ursache. Auch eine verschlissene Wasserpumpe kann Kühlmittel verlieren. Deutlich seltener ist dagegen eine defekte Zylinderkopfdichtung. Sie zählt jedoch zu den schwerwiegenderen Schäden und sollte umgehend in einer Werkstatt überprüft werden.

Spuren von Kühlwasseraustritt bei einem Opel Astra. Moderne Kühler besitzen oft einen Kunststoffrahmen, der sich mit der Zeit durch die Hitze verzieht – und dann meist nicht repariert werden kann, sondern getauscht werden muss. Die Kosten belaufen sich schnell auf eine hohe dreistellige Summe.
Bild: H.Almonat
Welche Folgen kann Kühlmittelverlust haben?
Wird ein Kühlmittelverlust nicht behoben, kann der Motor überhitzen und kurz darauf schweren Schaden nehmen. Dadurch können unter anderem die Zylinderkopfdichtung, der Zylinderkopf oder die Lager von Nockenwelle oder Kurbelwelle beschädigt werden. Auch ein schwerer Kolbenfresser ist möglich. Leuchtet die Kühlmittelwarnleuchte auf oder steigt die Motortemperatur in den kritischen roten Bereich an, sollte das Fahrzeug nicht weitergefahren werden, bis die Ursache behoben ist.
Das Mischen verschiedener Kühlmittel ist nicht grundsätzlich verboten. Ob zwei Kühlmittel miteinander kompatibel sind, hängt jedoch von ihrer chemischen Zusammensetzung und den jeweiligen Freigaben ab. Deshalb sollten möglichst nur miteinander kompatible Kühlmittel verwendet werden.
Nicht nach der Farbe entscheiden
Rotes, grünes oder blaues Kühlmittel muss nicht zwangsläufig dieselben Eigenschaften besitzen. Die Farbe dient lediglich der Unterscheidung und ist kein zuverlässiges Auswahlkriterium. Verlassen Sie sich deshalb nicht auf die Farbe, sondern auf die passende Spezifikation.
Was tun im Notfall?
Ist unterwegs kein passendes Kühlmittel verfügbar und droht der Motor zu überhitzen, ist es in der Regel sinnvoller, kurzfristig Wasser nachzufüllen, als ein ungeeignetes Kühlmittel zu verwenden. Anschließend sollte das Kühlsystem möglichst bald wieder mit dem vorgeschriebenen Kühlmittel im richtigen Mischungsverhältnis befüllt werden.

Auf Undichtigkeiten prüft die Werkstatt das Kühlsystem meist durch sogenanntes Abdrücken. Dabei wird am Ausgleichsbehälter eine spezielle Prüfpumpe angeschlossen, die Druck im Kühlsystem erzeugt. So lassen sich Leckstellen oft sichtbar machen, weil dort Kühlmittel austritt.
Bild: Neu
Ein versehentlich eingefülltes falsches Kühlmittel führt nicht automatisch zu einem Schaden. Dennoch sollte das Kühlsystem möglichst zeitnah überprüft werden. Moderne Kühlmittel unterscheiden sich in ihrer chemischen Zusammensetzung und den verwendeten Additiven, etwa zum Zweck des Korrosionsschutzes. Werden ungeeignete Produkte verwendet, kann die Schutzwirkung des Kühlsystems vorzeitig nachlassen.
Mögliche Folgen
Ein ungeeignetes Kühlmittel kann den Korrosionsschutz beeinträchtigen und Ablagerungen im Kühlsystem begünstigen. Dadurch können Bauteile wie Wasserpumpe, Kühler oder Dichtungen auf Dauer beschädigt werden. Wie schnell solche Schäden entstehen, hängt unter anderem vom Fahrzeug, der verwendeten Kühlmittelkombination und der Betriebsdauer ab.
Was sollten Autofahrer jetzt tun?
Wurde versehentlich das falsche Kühlmittel nachgefüllt, besteht in den meisten Fällen kein Grund zur Panik. Das Kühlsystem sollte jedoch möglichst zeitnah überprüft werden. Gegebenenfalls empfiehlt sich ein vollständiger Kühlmittelwechsel mit dem richtigen Kühlmittel. So lassen sich mögliche Folgeschäden vermeiden.
Steigt die Motortemperatur ungewöhnlich an oder leuchtet die Kühlmittelwarnleuchte auf, sollten Sie das Fahrzeug möglichst bald an einem sicheren Ort abstellen. Fahren Sie mit einem überhitzten Motor möglichst nicht weiter. Andernfalls können schwere Motorschäden entstehen.
Motor zunächst abkühlen lassen
Öffnen Sie den Deckel des Ausgleichsbehälters niemals bei heißem Motor. Das Kühlsystem steht unter Druck. Heiße Kühlflüssigkeit kann austreten und schwere Verbrühungen verursachen.
Ursache überprüfen lassen
Ist der Motor vollständig abgekühlt, sollte zunächst der Kühlmittelstand überprüft werden. Fehlt Kühlmittel, muss das Kühlsystem wieder aufgefüllt werden. Steht das passende Kühlmittel unterwegs nicht zur Verfügung, kann kurzfristig auch Wasser nachgefüllt werden, um eine Überhitzung des Motors zu vermeiden. Anschließend sollte das Kühlsystem gespült und mit dem richtigen Kühlmittel im vorgeschriebenen Mischungsverhältnis befüllt werden. Steigt die Motortemperatur nach dem erneuten Start wieder an oder erscheint die Warnmeldung weiterhin, darf das Fahrzeug nicht weitergefahren, sondern muss in einer Werkstatt überprüft werden.
Häufige Fragen zum Kühlmittel
Wie oft sollte der Kühlmittelstand kontrolliert werden?
Der Kühlmittelstand sollte regelmäßig kontrolliert werden. Ratsam ist ein Check einmal im Monat, beispielsweise bei der Kontrolle des Ölstands. Spätestens jedoch vor längeren Fahrten oder wenn die Kühlmittelwarnleuchte aufleuchtet.
Kann Kühlmittel mit der Zeit weniger werden?
Ein geringer Verlust über viele Jahre ist möglich. Sinkt der Kühlmittelstand jedoch regelmäßig, sollte das Kühlsystem auf Undichtigkeiten überprüft werden.
Wie viel Kühlmittel fasst ein Auto?
Das Fassungsvermögen des Kühlsystems ist je nach Fahrzeug unterschiedlich. Bei den meisten Pkw liegt es zwischen fünf und zehn Litern. Die genauen Angaben finden Sie in der Betriebsanleitung.
Kann Kühlmittel schlecht werden?
Ja. Mit der Zeit verlieren die enthaltenen Additive ihre Schutzwirkung. Deshalb sollte das Kühlmittel entsprechend den Wartungsvorgaben des Fahrzeugherstellers gewechselt werden.
Was kostet ein Kühlmittelwechsel?
Je nach Fahrzeugmodell und Arbeitsaufwand kostet ein Kühlmittelwechsel in einer Werkstatt meist zwischen 80 und 180 Euro. Bei schwer zu entlüftenden Motoren, einem hohen Kühlmittelbedarf oder im Zusammenhang mit Reparaturen am Kühlsystem können die Kosten höher ausfallen.
Kann ich mit zu wenig Kühlmittel weiterfahren?
Fehlt eine geringe Menge, sind kurze Fahrten kein Problem. Ein deutlich zu niedriger Kühlmittelstand kann dazu führen, dass der Motor überhitzt und schwer beschädigt wird. Leuchtet die Kühlmittelwarnleuchte auf oder steigt die Motortemperatur deutlich an, sollte die Ursache sofort überprüft werden.
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