Ladeinfrastruktur wächst weiter
Ladepunkte überschreiten 154.000-Marke

Bild: EnBW
Eines der Hauptargumente gegen den Kauf eines Elektroautos: fehlende Lademöglichkeiten in der näheren Umgebung. Dabei geht es hierzulande beim Ausbau der Infrastruktur stetig voran, wie die Bundesnetzagentur in ihrem Jahresendbericht vermeldet.
Ladeinfrastruktur: Schnelllader auf dem Vormarsch
Dem Bericht zufolge stehen in der Bundesrepublik mittlerweile über 154.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte für E-Autos zur Verfügung. Den Löwenanteil nehmen dabei weiterhin die kleineren Ladestationen in Citylage mit einer Leistung von 11 oder 22 Kilowatt ein: 120.618 Ladepunkte sind aktuell in Betrieb – ein Anstieg von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Hinzu kommen derzeit 33.419 Ladepunkte an Schnellladestationen, also Stationen mit einer Leistung von mindestens 50 Kilowatt – ein Anstieg um 39 Prozent! Innerhalb der Kategorie der Schnelllader ging der Ausbau der Hochleistungsstationen, die bis zu 300 Kilowatt liefern, dabei besonders zügig voran.
Hier gibt es die meisten Ladesäulen
Bei der Anzahl der Ladestationen liegen laut Bundesnetzagentur Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg vorne. Nachholbedarf gibt es vor allem im Saarland: Mit etwas mehr als 1.100 Ladepunkten ist die Zahl dort etwa genauso niedrig wie im kleinen Stadtstaat Bremen.
EnBW bleibt Anbieter Nummer 1
Dem Bericht der Bundesnetzagentur zufolge ist EnBW derzeit der größte Anbieter mit rund 8.400 Ladepunkten, gefolgt von Eon (4.300 Ladepunkte), Tesla (3.000), Mercedes-Benz (2.600) und EWE Go (2.300).
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