Es gibt schlechte Tage und dann gibt es richtig schlechte Tage! Genau solch einen bescheidenen Tag hat der Angestellte eines Parkdienstes erlebt, als er nicht einen, sondern zwei streng limitierte Lamborghini Aventador Ultimae ineinander gecrasht hat. Die ganze Story!
Beste Marken
Beste Marken

Abstimmen und Autos und Reisen im Wert von 150.000 Euro gewinnen

Der große AUTO BILD-Markencheck: Welche Modelle und Marken erfüllen Ihre Erwartungen, von welchen sind Sie enttäuscht?

Zur Umfrage

Auf dem Instagram-Account des australischen Kampfsportlers Craig Jones ist ein Video aufgetaucht, das das ganze Ausmaß des fast schon skurrilen Unfalls zeigt. Scheinbar ist der Clip unmittelbar nach dem eigentlichen Crash aufgenommen, denn es zeigt einen türkisen Lamborghini Aventador Ultimae Roadster, der in ein Lamborghini Aventador Ultimae Coupé gekracht ist. Wie das passieren konnte?

An dieser Stelle finden Sie eingebettete Inhalte von INSTAGRAM.

Um diese Inhalte darstellen zu können, benötigen wir Ihre Zustimmung.

Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist Ihre jederzeit widerrufliche Einwilligung (über den Schalter oder über „Widerruf Tracking und Cookies“ am Seitenende) zur Verarbeitung personenbezogener Daten nötig. Dabei können Daten in Drittländer wie die USA übermittelt werden (Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO). Mit dem Aktivieren des Inhalts stimmen Sie zu. Weitere Infos finden Sie hier.


In dem Video ist zu sehen, dass hinterm Steuer des Ultimae Roadster ein sichtlich geschockter Angestellter des Parkdienstes (Valet Parking) sitzt und um Hilfe bittet. Doch da ist es längst zu spät! Als er aus dem 780 PS starken Lambo aussteigt, erklärt er, dass er den Supersportwagen nur einparken wollte, als er versehentlich Gas- und Bremspedal gleichzeitig drückte. Doppeltes Pech: Der Lambo machte einen Satz nach vorne und krachte nicht nur in eine Beetbegrenzung, sondern auch in einen zweiten Lamborghini Aventador Ultimae, den sein Kollege gerade eingeparkt hatte. Angeblich soll es sich bei beiden Autos um Leihwagen handeln. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt und auch wenn der Schaden an beiden Autos nicht unerheblich ist, dürften beide Lambos repariert werden.

Nur 600 Aventador Ultimae wurden gebaut

Der Ultimae ist nach zahlreichen Sondermodellen die wirklich letzte Ausbaustufe des überaus erfolgreichen Lamborghini Aventador und weltweit auf 600 Exemplare (350 Coupé und 250 Roadster) limitiert. Der 6,5-Liter-V12-Sauger leistet 780 PS und somit noch mal zehn PS mehr als im Aventador SVJ. Der Neupreis des Ultimae Coupé lag bei rund 400.000 Euro, während für den Roadster etwa 440.000 Euro fällig wurden. Diese Zahlen sind aber nicht von Bedeutung, da alle 600 Exemplare sofort ausverkauft waren und mittlerweile deutlich teurer gehandelt werden.

Da es sich um den letzten Aventador handelt, haben die Ultimae einen besonderen Sammlerwert und werden aktuell für mindestens 700.000 Euro angeboten, wobei der noch seltenere Ultimae Roadster noch teurer ist. Allein aufgrund der Exklusivität ist es daher mehr als wahrscheinlich, dass die beiden demolierten Aventador repariert – auch wenn die Rechnungssumme nicht gerade klein ausfallen dürfte.

In Deutschland ist Valet Parking nicht üblich

Ob die Versicherung des Parkdienstes oder des Hotels/Restaurants in diesem Fall für den Schaden aufkommt, ist nicht bekannt. Dieser Vorfall zeigt aber einmal mehr die Risiken, des in vielen Ländern beliebten und teilweise sogar vorgeschriebenen, Valet Parkings auf. Der arme Angestellte kann einem in diesem Fall fast schon leidtun.