Le Mans: Rückkehr von Ford
50 Jahre nach dem Sieg

Der Zeitpunkt der Rückkehr von Ford zum 24-Stunden-Rennen von Le Mans ist nicht zufällig gewählt: Vor 50 Jahren feierte Ford den ersten Sieg mit dem GT 40.
Bild: Getty Images
- Michael Zeitler
Ford feiert das große Comeback in Le Mans: Gegen Ferrari, Porsche und Aston Martin geht es um den Sieg in der LMGTRE-Pro-Klasse, also den Gran-Tourismo-Fahrzeugen. Sie sind anders als die schnellen Prototypen seriennahe Sportwagen. Für Ford am Steuer sitzen auch die beiden Deutschen Dirk Müller und Stefan Mücke.
Mit einem GT gelang Ford vor 50 Jahren ein großer, aber auch diskussionswürdiger Sieg. Nach drei Jahren gewannen die Amerikaner endlich die Oberhand gegen den ärgsten Feind – Ferrari. Die Roten aus Maranello siegten auch 2016 in den ersten beiden Rennen der LMGTE-Pro-Klasse in Silverstone und Spa, werden daher wieder die härtesten Rivalen sein.
In 50 Jahren hat sich technisch viel getan: Ford setzt inzwischen auf Leichtbau – und auf effiziente Motorpower. Die 600 PS schöpft Ford aus einem 3,5-Liter-V6-Biturbo. Vor 50 Jahren war der Hubraum mit sieben Litern noch doppelt so groß. Dafür mit 485 PS auch schwächer.

Ford greift 2016 in der GT-Klasse wieder nach dem Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans
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