Le Mans Series 2009
Porsche RS Spyder in Spa

–
Der LMP2-Serien-Sieger der ALMS und der LMS greift im Mai in das Geschehen der europäischen Rennen ein. In Spa-Francochamps nimmt das Trio Elgaard, Poulsen, Collard den Kampf auf.
Der zweite Lauf der Le Mans Series verspricht Spannung in vielerlei Hinsicht. Zum einen wird in Spa-Francorchamps mit dem Porsche RS Spyder erstmals in diesem Jahr der LMP2-Seriensieger der vergangenen Saison am Start stehen. Zum anderen wollen die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg) und Richard Lietz (Österreich), die mit dem Porsche 911 GT3 RSR beim Auftaktrennen in Barcelona die Klasse GT2 gewannen, mit ihrem zweiten Saisonsieg die Führung in der Meisterschaft ausbauen. Und schließlich ist es die 7,004 Kilometer lange Rennstrecke selbst, die den Adrenalinspiegel von Fahrern und Fans in die Höhe treibt: Die 1.000-Kilometer-Rennen auf dem Traditionskurs in den Ardennen sind Legende.
Alles für die 24 Stunden von Le Mans

Der Porsche GT2-Sieger ist auch am Start

Das Fahrertrio des zweiten Felbermayr-Elfers ist mit Horst Felbermayr Jr. (Österreich), Christian Ried (Schönebürg) und Francisco Cruz Martins (Portugal) international besetzt. Einen 911 GT3 RSR setzt das französische Team IMSA Performance Matmut ein. Porsche-Werksfahrer Patrick Pilet und Raymond Narac (beide Frankreich) waren beim Auftaktrennen, an aussichtsreicher zweiter Position liegend, ausgefallen. "Diese Scharte", kündigt Patrick Pilet an, "wollen wir jetzt auswetzen."
Das ist die Le Mans Series
In der 2004 erstmals ausgetragenen Le Mans Series (LMS) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge. Das Reglement basiert auf dem Regelwerk der 24 Stunden von Le Mans. In dieser Saison werden fünf Wertungsläufe auf Traditionsrennstrecken in Europa gefahren. Die Rennen gehen über die Distanz von 1.000 Kilometern. Das Starterfeld bilden zwei unterschiedliche Sportfahrzeug-Kategorien: Sportprototypen und Seriensportwagen. Sie sind in vier Klassen eingeteilt.
Klasse LMP1: Sportprototypen mit bis zu 700 PS und einem Mindestgewicht von 900 Kilogramm. Leistungsgewicht: rund 1,3 kg/PS.
Klasse LMP2: Sportprototypen mit rund 440 PS (mit Saugmotor) und 825 Kilogramm Mindestgewicht. Leistungsgewicht: rund 1,8 kg/PS.
Klasse GT1: Stark modifizierte Seriensportwagen mit bis zu 650 PS und einem Mindestgewicht von 1.125 - 1.325 Kilogramm.
Klasse GT2: Leicht modifizierte Seriensportwagen mit 450 - 460 PS und einem Mindestgewicht von 1.145 - 1.345 Kilogramm. In dieser Klasse ist der Porsche 911 GT3 RSR am Start.
Klasse LMP1: Sportprototypen mit bis zu 700 PS und einem Mindestgewicht von 900 Kilogramm. Leistungsgewicht: rund 1,3 kg/PS.
Klasse LMP2: Sportprototypen mit rund 440 PS (mit Saugmotor) und 825 Kilogramm Mindestgewicht. Leistungsgewicht: rund 1,8 kg/PS.
Klasse GT1: Stark modifizierte Seriensportwagen mit bis zu 650 PS und einem Mindestgewicht von 1.125 - 1.325 Kilogramm.
Klasse GT2: Leicht modifizierte Seriensportwagen mit 450 - 460 PS und einem Mindestgewicht von 1.145 - 1.345 Kilogramm. In dieser Klasse ist der Porsche 911 GT3 RSR am Start.
Alle Rennwagen starten gleichzeitig, werden aber nach Klassen getrennt gewertet. Dieses System sorgt für abwechslungsreiche Rennen mit vielen Überholmanövern. Punkte gibt es nur für die Platzierung in der jeweiligen Klasse. Meistertitel werden in allen vier Klassen für Fahrer, Hersteller und Teams vergeben. Porsche-Werksfahrer Marc Lieb gewann 2005 und 2006 den Fahrertitel in der Klasse GT2. Porsche gewann 2008 in der Klasse LMP2 die Titel für Fahrer, Hersteller und Team. Das 1.000-Kilometer-Rennen von Spa-Francorchamps wird am 10. Mai 2009 um 12.50 Uhr gestartet und führt über 143 Runden oder maximal sechs Stunden.
Service-Links