Normalerweise leben Steinmarder in felsigen Regionen wie Gebirgen oder auch Mischwäldern. Doch als sogenannter Kulturfolger hält er sich auch gern in der Nähe von Menschen auf und ist dafür bekannt, mitunter erhebliche Schäden unter der Motorhaube anzurichten. Besonders, wenn das Auto regelmäßig zwischen zwei Stätten pendelt – etwa Wohnort und Arbeitsplatz – kann es zum Austragungsort von Revierkämpfen werden. Fremde Duftmarken z.B. im Motorraum animieren die Marder dazu, ihr „Revier“ tatkräftig gegen den vermeintlichen Eindringling zu verteidigen. Im Ernstfall ist guter Rat meist teuer, denn nicht jede Versicherung übernimmt die Kosten der Marderbisse. Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, gibt es Marderabwehrgeräte, die den ungebetenen Besucher beispielsweise mit Stromstößen oder Ultraschall vertreiben sollen. Das M9700 von K&K kombiniert beide Abwehrmechanismen und wurde von 24 AUTO BILD-Lesern in der Praxis getestet.

M9700: Gut verarbeitet und kompatibel

Ausgestattet mit dem Testprotokoll der AUTO BILD-Redaktion unterzogen die Leser das M9700 einem ausgiebigen Praxistest. Die Redaktion wollte unter anderem wissen, wie leicht das Gerät zu installieren ist, wie es sich im Alltag verhält und natürlich, wie gut es vor Mardern schützen kann. Doch auch Qualität und Verarbeitung sollten untersucht werden, denn schließlich ist beides entscheidend für die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit eines Marderabwehrgeräts. Hier konnte das Modell M9700 von K&K bereits beim ersten Eindruck punkten. „Das Produkt inklusive Material, Kabeln usw. macht einen sehr wertigen Eindruck“, gibt Lesertester Halbuer zu Protokoll. Christoph Wohlfahrt lobt die „hochwertige Verkabelung“: „Die Elektronik ist wasserdicht und optisch auffällig gestaltet“. Und Lesertester Frank Ahlborn freut sich über die „wertige und robust anmutende Verarbeitung mit ausreichend langer Verkabelung auch für größere Motorräume wie beim SUV“.

Einfache Installation

Die Installation des Geräts ließen die Leser zwar von einer Fachwerkstatt ihres Vertrauens durchführen, dank der sehr guten Bedienungsanleitung und des mitgelieferten Montagematerials sei das laut Meinung der Tester aber auch problemlos selbst durchführbar: „Trotz eines ganzen Anteils an zu verbauenden Teilen, kann die Montage in Eigenleistung sehr einfach und leicht erfolgen. Eine Einbauanleitung und ein Einbauvideo stehen hierzu zur Verfügung und lassen keine Fragen offen“, berichtet Olaf Steitz. Lesertester Nils Bähr schreibt zu dem Thema: „Was ich toll finde ist, dass das Gerät nicht an die Fahrzeugelektronik angeschlossen wird und somit autark läuft. Es ist für jeden leicht zu installieren und zu bedienen. Das einzige, was auf jeden Fall beachtet werden sollte, ist den Motor vorher gründlich und fachmännisch zu reinigen, um eventuell vorhandene Tiergerüche und Duftmarker zu entfernen.“

Alltagstaugliches Marderabwehrgerät

Ein wirksames Marderabwehrgerät muss nicht nur einfach zu installieren sein, sondern auch im Alltag überzeugen. Benutzerfreundlichkeit, einfache Handhabung und ein störungsfreier Betrieb sind hierbei besonders wichtig. Die Lesertester von AUTO BILD überprüften, wie einfach und unauffällig das M9700 von K&K im täglichen Einsatz performt. Was den Lesern gut gefiel: Nach der Installation ist keine weitere Bedienung des Geräts notwendig. „Einfach nur den Schalter umlegen und die Anlage ist scharf gestellt“, berichtet Helmut Seegüller. Und: „Einmal eingebaut, ist das System fast wartungsfrei“, sagt Christoph Wohlfahrt. „Lediglich die Batterien sind regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls zu ersetzen“, ergänzt Nils Bähr. Weiterer Pluspunkt des Geräts: „Es fällt im Alltag gar nicht auf. Zumal sich das Gerät während der Fahrt und bei geöffneter Motorhaube selbst deaktiviert“, so Bähr weiter.
Auch Frederik Achtenberg gefällt der unauffällige Betrieb im Alltag: „Anders als bei anderen Geräten der Konkurrenz hört man nicht einmal ein Summen oder andere Geräusche.“ Das kann Lesertester Halbuer bestätigen: „Es ist nur beim Öffnen der Haube präsent, aber sonst merkt man absolut nichts. Kein Piepen, kein Fiepen, nichts.“ Die Tester lobten zudem die reibungslose Integration in den Fahrzeugbetrieb. Christoph Wohlfahrt berichtet: „In der Testphase hatte ich keine negativen Veränderungen oder Einflüsse durch das Gerät. Da das System komplett getrennt vom Fahrzeugnetz läuft, gibt es auch keine Elektronikprobleme. Auch der Radioempfang war ungestört.“

Doppelter Marderschreck von K&K

Das K&K Marderabwehrgerät M9700 kombiniert gleich zwei bewährte Abwehrmechanismen: Ultraschall und elektrische Impulse. Während der Ultraschall kontinuierlich störende Frequenzen aussendet, sollen die elektrischen Kontakte an sensiblen Stellen gezielt den Aufenthalt des Marders im Motorraum verhindern. Im Test haben die Leser untersucht, ob das Abwehrsystem tatsächlich effektiv Marder vom Motorraum fernhält und dabei keine unerwünschten Nebeneffekte verursacht. Zugegeben – dass in dem dreimonatigen Testzeitraum kein Schadensfall eingetreten ist, kann mehrere Gründe haben. Denn ob das Marderabwehrgerät tatsächlich Kontakt mit den Tieren hatte, lässt sich äußerlich nicht erkennen. Christoph Wohlfahrt wünscht sich daher einen Nachweis über die Wirksamkeit. „Eine LED, die anzeigt, dass ein Kontakt über die Hochspannungsbürsten stattfand, wäre eine Möglichkeit“, sagt er.
Dennoch hatten in der Vergangenheit mehrere Leser regelmäßig Marderspuren auf der Motorhaube ihres Autos beobachtet, die nach dem Einbau des Geräts aber nicht wieder auftauchten. „Ich habe hier am Haus einen Marder und auf der Dienststelle auch. Seit dem Einbau sehe ich keine Marderspuren mehr auf dem Auto, die vor dem Einbau sonst immer morgens da waren“, berichtet Michael Loeper. Auch Olaf Seitz ist mit der Funktionalität des K&K Marderabwehrgeräts zufrieden: „Bisher hat das Gerät seinen Dienst sehr gut erfüllt. Nachdem ich in der Vergangenheit schon mehrere Marderschäden mit hohen Reparaturkosten hatte, sind bis jetzt keine mehr aufgetreten.“ Auch Nils Bähr und Christian Nissen sind ihre regelmäßigen Besucher los geworden. „In der Testphase haben sich keine Tiere mehr an dem Auto zu schaffen gemacht“, so Bähr. „Im Testzeitraum habe ich keinen Marderschaden verzeichnet und auch keine Spuren des Eindringens eines Marders in den Motorraum bemerkt“, ergänzt Nissen.
Aufgrund seiner zufriedenstellenden Funktionalität würden alle Lesertester den K&K Marderschreck M9700 weiterempfehlen.

K&K Marderschreck M9700: Das Fazit der Lesertester

Mit 4,7 von 5 möglichen Sternen vergaben die Lesertester dem Marderabwehrgerät M9700 von K&K eine sehr gute Gesamtnote. Es überzeugte vor allem durch seine gute Verarbeitung und Alltagstauglichkeit. „Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Produkt. Jeder, der schon mal einen Marderschaden hatte, sollte so ein Produkt zu schätzen wissen“, sagt Nils Bähr. Lesertester Frederik Achtenberg empfiehlt das Modell gern weiter: „Auch bei meinem zweiten Auto möchte ich mir nun ein solches Gerät einbauen lassen. Ich bin begeistert.“
Die Bewertungen der Leser zum K&K Marderschreck M9700 im Detail.
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Frank Ahlborn hat der Marderschreck M9700 von K&K ebenfalls überzeugt: „Angesichts des fairen Preis-Leistungsverhältnis ist das Gerät zu 100 Prozent empfehlenswert. Wenn dadurch kostspielige Schäden an meinem SUV mit Plug-In-Hybrid vermieden werden können und eine Installation auch im neuen Tesla Y meiner Tochter möglich ist, geht es nicht besser.“ Und Christian Nissen fasst sein Fazit wie folgt zusammen: „Seit dem Einbau des M9700 habe ich an meinem Golf 7 Variant keine Eindringspuren oder gar Schäden durch einen Marder feststellen müssen – somit erfüllt es in meinem Fall seine Funktion voll und ganz. Die ständige Sorge vor einer morgendlichen Fehlermeldung, verursacht durch einen Marderbiss, ist somit abgeschrieben – Danke K&K für diese Abhilfe!“