Letzter Kopper-"Tatort"/Fiat gecrasht: Kommentar
Warum musste der alte Fiat dran glauben?
Die coolsten Klassiker am "Tatort"
Die Ära Kopper beim "Tatort" ist vorbei, und in der letzen Folge des Ludwigshafener Krimis mit Andreas Hoppe musste auch sein schöner Fiat 130 dran glauben. War das wirklich nötig? Ein Kommentar.
Ein Ende mit Knalleffekt, den hat sich der Schauspieler Andreas Hoppe nach 21 Jahren "Tatort"-Dienst an der Seite von Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) verdient. Aber dass auch sein Oldtimer dran glauben muss, lieber Südwestrundfunk, musste das wirklich sein?
Teuflisches Kennzeichen: LU-ZF 4

Andreas Hoppe und Ulrike Folkerts am Fiat 130 LU-ZF 4 ("Luzifer")
Bild: dpa
Dass der Wagen im "Tatort"-Einsatz schon immer hart rangenommen wurde, geschenkt, das gehörte auch zum fiktiven Polizeialltag. Doch in der letzten Folge machte Kopper mit dem eigenen Auto schon kurz vor Ende der Krimifolge kurzen Prozess: Ein Rammstoß in die Tür, dann ein Rempler in den Kotflügel, und zum Schluss schiebt das mächtige BMW-SUV den grazilen Fiat brutal rückwärts. Das Wehren mit durchdrehenden Rädern nützt nichts, es geht mit dem Heck voran über eine die deutsch-französische Grenze markierende Brücke. Showdown, das war's. Und es war keine für den Dreh aufgehübschte Fiat-130-Leiche, sondern Koppers originaler Wagen, bestätigte ein SWR-Sprecher gegenüber AUTO BILD KLASSIK.
Video: Kopper-"Tatort" Ludwigshafen (2018)
Hier crasht Kopper den Fiat 130
Der Fiat ist hin
Ein Blick aufs Video zeigt die Schäden am seltenen Italiener: Die Front ist gestaucht, die Fahrertür eingebeult, der Kotflügel eingedrückt. Die Haube wölbt sich nach oben. Der Wagen ist hin. Nicht irreparabel, aber substanziell beschädigt. Ein spektakuläres Ende, mit dem Kopper seinen Abgang krachend vorwegnimmt. Mit dem Crash des Fiat macht er unmissverständlich klar: Dies ist das Ende seiner Polizeikarriere. Kopper kommt nicht zurück, sein Auto schon gar nicht.
Immerhin schiebt der SWR noch eine versöhnliche Info zum Verbleib des Wagens nach: Ein Sammler habe den Fiat gekauft, um ihn wieder flottzumachen, teilte der Sender mit. Im echten Leben ist das Auto also nicht verloren!
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