Lexus LBX: Fahrbericht
Der kleine Luxus von Lexus: Kompakt-SUV LBX im ersten Check
Lexus LBX im ersten Test
Lexus baut sein Programm aus. Und zwar nach unten. Der Lexus LBX ist ein kompaktes SUV, natürlich mit Hybridantrieb. Erste Fahrt.
Bild: Lexus
Er ist der kleinste Lexus bisher: 4,19 Meter kurz, 1,83 Meter breit, 1,56 Meter hoch. Mit dem LBX wagt sich die feine Toyota-Tochter in neue Sphären. Der Grund ist klar: Diese Größe ist bei SUV und Crossover besonders beliebt.
Funfact am Rand: Der LBX – für Lexus Breakthrough Crossover, also etwa Lexus' bahnbrechender Crossover – ist das einzige SUV mit drei Buchstaben in der Modellbezeichnung, die anderen heißen ja UX, NX, RZ und RX. Drei Buchstaben im Lexus-Programm trugen sonst nur Sportler wie LFA und aktuell RCF.
LBX wirkt recht bullig
Das Design des LBX ist, das kann man sagen, ziemlich auffällig. Mit dem Lexus-typischen großen Spindel-Grill, hier ohne Rahmen, und der tief heruntergezogenen Motorhaube vorn, sehr kurzen Überhängen und ausgestellten Radhäusern und dem heutzutage üblichen durchgehenden Leuchtenband am Heck. Insgesamt wirkt das, trotz der kompakten Maße, recht bullig.

Der LBX in der Ausstattungsvariante "Cool": Die Zweifarblackierung in Kupferrot/ Schwarz und die 18-Zoll-Alufelgen stehen ihm gut.
Bild: Lexus
Beim Platzangebot sollte man dann nicht zu viel erwarten, zaubern kann auf 4,19 Meter Länge auch Lexus nicht. Vorn geht das klassenüblich noch ganz in Ordnung, im Fond wird es aber für größere Leute recht knapp. Auch der Kofferraum fällt mit 332 bis maximal 994 Litern nicht besonders üppig aus.
Im Innenraum zeigt der Lexus seine Stärken
Die Stärken des Lexus liegen anderswo, es sind das stilsichere Design, die geschmackvollen Materialien und die sorgfältige Verarbeitung – das Interieur kann sich wirklich sehen lassen. Und das High-End-Soundsystem von Mark Levinson (im Paket 3700 Euro, Serie bei Ausstattung Cool) etwa ist in dieser Klasse wirklich etwas Besonderes.

Gut gemachter Arbeitsplatz: Die Stärke des Lexus ist sein stilsicheres, im Detail liebevolles Interieur. Dazu kommen die bequemen Sitze.
Bild: Lexus
Die Technik teilt sich der LBX mit dem Toyota Yaris Cross, die Plattform heißt GA-B, wurde für den Lexus aber neu ausgelegt, unter anderem mit größerem Radstand und breiterer Spur.
Auf den Hybridantrieb muss man sich einlassen
Das Hybridsystem besteht aus einem 1,5-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 91 PS, einem E-Motor vorn mit 94 PS, der Toyota/Lexus-typischen stufenlosen Automatik und einem kleinen, 1 kWh großen Nickel-Metallhydrid-Akku. Die Systemleistung liegt bei 136 PS, das maximale Drehmoment bei 185 Nm. Die Allradversion bekommt einen zusätzlichen E-Motor an der Hinterachse mit 6 PS spendiert.

Das Hybridsystem des LBX funktioniert reibungslos, mit seinen 136 PS ist der Wagen in der Stadt und auf der Landstraße flink unterwegs.
Bild: Lexus
Das alles funktioniert gewohnt reibungslos und komplett unauffällig. Toyota, äh, Lexus entwickelt den Hybridantrieb ja akribisch und unaufhörlich weiter – und das spürt man. Das System spricht wieder ein bisschen schneller aufs Gas an, reagiert lebhafter. Der um die 1,3 Tonnen schwere LBX ist damit in der Stadt und auf der Landstraße flink und flott unterwegs.
Fahrzeugdaten
Modell | Lexus LBX |
|---|---|
Motor | Dreizylinder plus Elektromotor |
Hubraum | 1490 cm³ |
Systemleistung | 100 kW (136 PS) |
max. Drehmoment | 185 Nm |
Antrieb | Vorderrad, stufenloses Automatikgetriebe |
Länge/Beite/Höhe | 4190/1825/ 1560 mm |
Leergewicht | ab 1280 kg |
Kofferraum | 332–994 l |
0–100 km/h | 9,2 s |
Vmax | 170 km/h |
Verbrauch | 4,4 l S/100 km |
Abgas CO2 | 100 g/km |
Preis | ab 32.990 Euro |
Aber klar, auf der Autobahn oder etwa, wenn es schneller vorangehen soll, meldet sich der Benziner zu Wort, klingt dann durchaus nach kernigem Dreizylinder, auch wenn er ganz gut gedämmt ist. Wie stets beim Hybrid gilt: Man sollte sich darauf einlassen, also laufen lassen und Hast und Hetze vermeiden. Maximal ist jedenfalls eine Spitze von 170 km/h drin, für den Sprint von 0 auf 100 km/h verspricht Lexus 9,2 Sekunden.
Preisliste startet bei 32.990 Euro
Los geht es bei uns am 15. März 2024. Die Preise starten dann bei 32.990 Euro für den Fronttriebler in der Basis-Version, den Allradler gibt es ab 39.490 Euro. Zumindest für Lexus sind das wohl volksnahe Angebote.
Diese Reise wurde unterstützt von Lexus. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit.
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