Mercedes-AMG G 63 von Mansory und Alec Monopoly
Kunstvolles G-Klasse Cabrio im Monopoly-Design

Bild: Mansory
Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten – und Mansory liefert regelmäßig neuen Stoff dafür. Die grellen Farben, die aggressiven Formen und die auffälligen Materialien sind definitiv nichts für zurückhaltende Gemüter. Das gilt auch für dieses spezielle Exemplar eines Mercedes-AMG G 63 – vom Tuner "MANSORY - Art Piece AL3C - MONO907Y" genannt.
Ist das noch Tuning oder schon Kunst? Die Tuner holten sich nämlich Pop-Art-Künstler und DJ Alec Monopoly ins Boot, der dem G-Klasse Cabrio das Monopoly-Design verpasste. Nur zehn Exemplare werden gefertigt!
Als Basis dient ein Mercedes-AMG G 63. Laut Mansory erforderte der Umbau vom SUV zum viertürigen Cabriolet mit kurzem Radstand tiefgreifende Karosserieanpassungen. Das rollende Kunstwerk stellte die Tuner also nicht nur in gestalterischer Hinsicht vor große Herausforderungen.
Um für die nötige Verwindungssteifigkeit der Karosserie zu sorgen, wurden umfangreiche Verstärkungen im Bereich der Rahmen und Schweller vorgenommen. Für Mansory war es wichtig, die Geländefähigkeit der G-Klasse auch als Cabriolet zu erhalten. Das elektrische Stoffverdeck soll ganzjährig nutzbar sein und ist in unterschiedlichen Farben erhältlich.

Auch der Innenraum präsentiert sich schrill und farbenfroh. Alles andere würde auch nicht zum Äußeren des Fahrzeugs passen.
Bild: Mansory
Wie bei allen Mansory-Umbauten haben sich die Tuner auch beim Innenraum ordentlich ins Zeug gelegt. Natürlich ist alles individuell anpassbar – von der Farbwahl über das Leder bis hin zur Steppung und den Carbon-Details. Besonders exklusiv: Einige Zierleisten wurden von Alec Monopoly entworfen und gefertigt. Zu sehen sind darauf unter anderem Mr. Monopoly, Dollarscheine und Dagobert Duck – wie passend, schließlich muss man wohl schon in Geld schwimmen, um sich eines dieser exklusiven Exemplare leisten zu können.

Im Gesamtkonzept des Pop-Art-Cabrios wirkt das klassische Carbon am Lenkrad fast schon fehl am Platz.
Bild: Mansory
Zudem gibt es jede Menge weitere Detailanpassungen im Innenraum: zum Beispiel Sicherheitsgurte mit Mansory-Logo, Sportpedale aus Vollcarbon oder ein unten abgeflachtes Sportlenkrad aus Leder und Carbon. Selbst die Fußmatten sind aus Leder gefertigt.

Die fahrenden Kunstwerke von Alec Monopoly sind streng limitiert: Nur zehn Exemplare werden vom Künstler aus New York per Hand bemalt.
Bild: Mansory
Upgrades sorgen für 850 PS
Neben all dem Styling haben die Tuner sich natürlich auch den 4,0-Liter-V8-Motor des G 63 vorgeknöpft. Dank eines Software- und Turbolader-Upgrades leistet der V8 jetzt satte 820 statt 585 PS. Das maximale Drehmoment stieg von serienmäßigen 850 Nm auf krasse 1150 Nm. Dazu kommen noch neue Downpipes und eine Sportauspuffanlage.
Unterschiedliche Meinungen zum Kunst-G
Auf Instagram fallen die Meinungen zum Monopoly-Cabriolet gemischt aus:

Die Meinungen zum Monopoly-G sind durchaus gemischt.
Bild: AUTO BILD
Eines muss man den bayerischen Tunern allerdings lassen – ob man ihre Designs nun mag oder nicht: Ihre Autos polarisieren!
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