Maserati Kubang: IAA 2011
Der Jeep von Maserati

Nach einem ersten Versuch 2003 macht Fiat-Tochter Maserati nun Ernst: Auf der IAA 2011 steht das Luxus-SUV Maserati Kubang. Die Gene des Neuen reichen bis in die USA.
- Stephanie Kriebel
- Stephan Bähnisch
Trotz aller Unkenrufe: SUVs sind noch immer beliebt. Auch Maserati möchte sich ein Stück von diesem Kuchen sichern und macht auf der IAA einen Vorstoß in die Welt der automobilen Dickerchen. Selbstverständlich tun die Italiener das mit einem gewissen Anspruch: Das Concept-Car Kubang soll "das aufregende Fahrvergnügen und das luxuriöse Ambiente, das heute bei Sportwagen und Luxuslimousinen der Oberklasse Standard ist" endlich ins Segment der Luxus-SUV transferieren. Neu ist diese Idee nicht. Bereits 2003 stellte Maserati eine Studie gleichen Namens auf der Messe in Detroit vor. Der damalige VW-Chef Bernd Pischetsrieder spielte auch eine Rolle: Mit Hilfe von Audi wollte er den aus Aluminium gefertigten Kubang auf die Räder stellen und im Gegenzug die Transaxle-Plattform des Quattroporte für den Phaeton-Nachfolger umfunktionieren. Doch der Allrad-Deal scheiterte, Pischetsrieder wurde geschasst, und der Kubang verschwand in der Versenkung.
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