Maut-Pläne von Verkehrsminister Dobrindt
Hauskrach um Pkw-Maut

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Die Liste der Kritiker der geplanten Pkw-Maut von Verkehrsminister Dobrindt wird immer länger. Nun kommen sie auch aus der CDU im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen.
(rtr) In der Union spitzt sich der Streit um die Pkw-Maut zu: Die nordrhein-westfälische CDU-Landesgruppe im Bundestag hat das Maut-Konzept von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) einstimmig abgelehnt. Auf ihrer Klausurtagung in Berlin beschloss die größte CDU-Landesgruppe einstimmig, dass eine Pkw-Maut für alle Straßen abgelehnt wird. Das bestätigten Vertreter der Landesgruppe der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag (28. August 2014).
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Verkehrsminister Dobrindt wird aufgefordert, nun einen Gesetzentwurf "auf Grundlage der Koalitionsvereinbarung" vorzulegen. Erst danach wollen die CDU-Parlamentarier aus NRW entscheiden, ob sie dem Gesetz im Bundestag zustimmen wollen. Man sei zu "konstruktiven Gesprächen" mit Dobrindt bereit. Die Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel hatte in der CDU-Präsidiumssitzung am Dienstag noch vergeblich gebeten, dass die Landesgruppe auf einen solchen Beschluss verzichten solle. An der NRW-Landesgruppensitzung nahm auch der CDU-Vize und Landesvorsitzende Armin Laschet teil.
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Trübe Aussichten für Dobrindts Maut-Pläne: Immer mehr Kritiker lehnen das Konzept wegen der Belastung für den Grenzverkehr ab.
Bild: dpa
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