"Das passiert, wenn ich ein Auto ohne Regeln baue", schreibt "Mad" Mike Whiddett stolz unter die ersten Bilder seiner neuesten Kreation.
Der bekannte neuseeländische Drift-Wettkämpfer und Tuner hat Anfang Dezember in seiner Heimat sein neuestes Projekt enthüllt: Madaz 787D heißt der wilde Eigenbau – und das Ergebnis kann sich nicht nur sehen, sondern vor allem hören lassen! Er erinnert ein berühmtes Vorbild, auf den der Name hinweist, denn er ist kein Tippfehler, sondern Absicht.

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Dank des weltweit ersten Fünf-Scheiben-Wankelmotors dröhnt der 787D monströs und sorgt für einen unvergleichlichen Sound. Kein Wunder, treten die Verbrennungsgase aufgrund des extrem kurzen Weges von den drehenden Rotoren doch schon direkt hinter den Vorderreifen aus – hier sitzt nämlich der Auspuff!

Hommage an Le-Mans-Sieger von 1991

Für die Karosserie zeichnet der japanische Tuner und Gründer von Rocket Bunny, Kei Miura verantwortlich. Lose basierend auf dem Mazda RX-7 der vierten Generation, sieht der 787D tatsächlich aber aus wie ein kleines Gruppe-C-Auto: Eine mehr als gelungene Hommage an den legendären Mazda 787B. Mit dem Japaner und seinem 4-Rotor-Wankelmotor gewann der deutsche Volker Weidler, zusammen mit den Teamkollegen Johnny Herbert und Bertrand Gachot, 1991 die 24 Stunden von Le Mans.
Madaz 787D
Starker Look, noch besserer Sound: der Madaz 787D in voller Blüte.
Bild: Omegah Photography / Mad Mike Whiddett Facebook
Auch die ikonische Lackierung findet sich auf Mike Whiddetts neuestem Projekt wieder, allerdings in neuen Farben (weiß-blau statt orange-grün) und mit neuem Sponsor. Dass Spielzeughersteller Hot Wheels dabei so prominent vertreten ist, hat einen besonderen Hintergrund: Den neuen und wohl bald nicht weniger legendären 787D gibt es nämlich bereits als Modellauto im Maßstab 1:64 zu kaufen.