Mazda Route 3

Mazda Route 3: Etappe 11

Von Cheremushki nach Kemerovo

Mit knapp 1000 Kilometern und 16 Stunden Fahrtzeit geht die Etappe von Cheremushki nach Kemerovo als Rekord ins Tourtagebuch ein.
Den Teilnehmern der Mazda Route 3 bescherte die Monster-Strecke nach Kemerovo eine teilweise sportliche Fahrt quer durch Sibirien und sch├Âne Aussichten auf zahlreiche Birkenw├Ąlder, malerische Seen und endlose Grasfl├Ąchen. Schon der erste Stopp am Sajano-Schuschensker Stausee bot einen Superlativ. Dieses gr├Â├čte Wasserkraftwerk Russlands beeindruckte durch seine 240 Meter hohe Talsperre und einen Wasserfall, der mit unb├Ąndiger Kraft in die Tiefe st├╝rzt. Das riesige Bauwerk wurde nach 25-j├Ąhriger Bauzeit 1988 fertiggestellt und ist heute trotz oder wegen seines monumentalen Charakters ein beliebtes Hintergrundmotiv f├╝r Hochzeitsfotos. Beeindruckend auch die ├╝ber viele Kilometer schnurgerade Stra├če nach Westen. F├╝r Abwechslung sorgten die st├Ąndig wechselnden Stra├čenbedingungen. Neue Asphaltstrecken ohne Fahrbahnbefestigung und Markierung folgten fast unbefahrbare Buckelpisten. Wo der alte Belag ersetzt wurde, fuhr der gesamte Fernverkehr einfach durch die Baustelle. Eine gute Gelegenheit f├╝r AUTO BILD-Testwagen Natascha und sieben weitere Mazda3, sich einmal mehr auf steinigen Sandfl├Ąchen und groben Schotterpisten zu beweisen.

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Unterbrochen wurde die Fahrt durch einen Besuch in Schuschenskoje, einem Verbannungsort der Zarenzeit, dessen bekanntester Bewohner der sp├Ątere sowjetische Staatsgr├╝nder Lenin war. Sein Haus ist heute Teil eines Freilichtmuseums, das weniger die Bedeutung des Revolution├Ąrs als die Bauweise und Alltagsleben sibirischer Siedlungen veranschaulicht. Doch f├╝r die Challenge-Teilnehmer hie├č es Kilometerfressen statt Kulturgeschichte. Der AUTO BILD-Testwagen steckte die Strapazen des Tages m├╝helos weg. Nur die K├╝hlwasserkontrollleuchte sorgte beim Start f├╝r Fragezeichen. Sie besann sich nach wenigen Kilometern eines Besseren.

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Dank der Funkdurchsagen aus dem vorweg fahrenden Begleitfahrzeug ("Come on, guys. Speed Up!") zog das Tempo des Konvois zum Abend sp├╝rbar an. F├╝r AUTO BILD-Leser Johannes Polten war es kein Problem, selbst bei hoher Geschwindigkeit und fehlender Stra├čenbeleuchtung den Schlagl├Âchern und Hindernissen auszuweichen. Und obwohl Natascha mit drei Personen, Gep├Ąck und Kameraausr├╝stung von allen Testwagen am schwersten zu schleppen hatte, waren Steigungen und Fahrbahnunebenheiten f├╝r sie kein Problem. Oben in der Galerie zeigen wir Ihnen die Bilder der 11. Etappe.
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