Mercedes-AMG GLS 63 4Matic+ (2026): Das ist neu
Mercedes-AMG GLS 63: der AMG für sieben

Über 600 PS, rund 200.000 Euro teuer und jede Menge Luxus: Das ist der überarbeitete Mercedes-AMG GLS 63. Erster Check des Dickschiffs aus Affalterbach!
Bild: Mercedes-Benz AG
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Dezent ist anders! Zeitgleich mit dem Mercedes-AMG GLE 63 S bekommt auch der Mercedes-AMG GLS 63 eine Modellpflege spendiert – und die ist vor allem an der opulenten Front zu erkennen.
Genau wie der "normale" GLS profitiert auch das AMG-Topmodell ab sofort von den neuen Scheinwerfern mit Sternen-Grafik. Im Falle des GLS sind die Sterne allerdings immer übereinander platziert, weil beim XXL-SUV eben alles eine Nummer größer ausfällt. Das wird spätestens beim Blick auf den schätzungsweise zwei Quadratmeter großen Kühlergrill deutlich.

Der opulente Kühlergrill ist serienmäßig beleuchtet.
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Am hier gezeigten Auto ist der beleuchtete Grill in Chrom ausgeführt. Wer es aggressiver mag, bestellt das neue Night-Paket II.
Dazu passen die neuen flächigen 23-Zoll-Felgen, die in verschiedenen Ausführungen erhältlich sind und ab sofort die beliebten Monoblock-Räder ersetzen. Verglichen mit dem "kleinen" Bruder GLE 63 S setzt der größte AMG am Heck noch einen drauf. Statt Rückleuchten mit zwei Sternen pro Seite gönnt Mercedes dem über 5,20 Meter langen und über zwei Meter breiten GLS auf jeder Seite drei Sterne, sodass – inklusive des zentralen Chrom-Logos – am Heck insgesamt satte sieben Sterne prangen.

Zeitgleich mit dem GLS 63 erhält auch der GLE 63 S eine Modellpflege.
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Wo wir schon beim Heck sind: Auch für den GLS 63 wird es die neu entwickelte AMG Performance Abgasanlage geben, die unverfälschten V8-Sound bieten soll – oder zumindest, das, was in der heutigen Zeit überhaupt noch möglich ist.
Die gute Nachricht ist, dass GLS 63 und GLE 63 S den beliebten V8-Biturbo behalten dürfen. Ein GLS 63 mit Sechszylinder wäre aber auch einfach falsch. Um den V8 zukunftssicher zu machen, mussten sie in Affalterbach einige Anpassungen vornehmen. Angesichts der Leistungsdaten (612 PS und 850 Nm zwischen 2500 und 4500 U/min) mag es zwar den Anschein machen, dass es sich hierbei um den Motor aus dem Vorfacelift handelt. Doch die nötigen Modifikationen waren so umfangreich, dass dem M 177 getauften V8 der Zusatz "Evo" verpasst wurde.

Sieben auf einen Streich: Am Heck trägt das GLS 63 Facelift ab sofort sieben Sterne!
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Im Detail wurde die Einlassnockenwelle modifiziert, das Einspritzsystem überarbeitet, eine Flat-Plane-Kurbelwelle verbaut und einiges mehr angepasst. Laut eigener Aussage soll der M 177 Evo das Fundament für eine neue Generation von noch leistungsfähigeren und effizienteren V8-Motoren bilden.
Wie gehabt ist der GLS 63 4Matic+ ein Mildhybrid. Der Startergenerator 2.0 liefert zusätzliche 23 PS und 205 Nm. Die Fahrleistungen bleiben unverändert: Aus dem Stand beschleunigt das luxuriöse Dickschiff dank vollvariablem Allradantrieb 4Matic+ und Neungang-Automatik (AMG Speedshift TCT 9G) in 4,2 Sekunden auf 100 km/h und schafft 280 km/h, ehe die Elektronik eingreift.

Die beliebte Monoblock-Felge wird mit der Modellpflege durch dieses neue 23-Zoll-Rad ersetzt, das in zwei unterschiedlichen Ausführungen erhältlich ist.
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Wie es sich für ein Topmodell gehört, fährt AMG in puncto Technik ordentlich auf. Serienmäßig verfügt der GLS 63 über eine aktive Wankstabilisierung mit elektromechanischen Stabilisatoren und ein Hinterachs-Sperrdifferenzial. Ebenfalls ohne Aufpreis an Bord ist das Luftfahrwerk AMG Ride Control+. In Summe stehen sechs unterschiedliche Fahrmodi zur Wahl.

Analog zum "normalen" Mercedes GLS hat auch das Topmodell GLS 63 die Display-Landschaft namens Superscreen serienmäßig an Bord.
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Zeit, einzusteigen. Genau wie im "normalen" GLS dominiert auch hier der serienmäßige Superscreen, der aus drei jeweils 12,3 Zoll großen Displays besteht. Ein Feature, das Mercedes aktuell flächendeckend einführt und sicherlich Geschmackssache ist.
Im Detail nicht schön gelöst sind die schwarzen Balken zwischen den einzelnen Displays. Eher Nebensache: Die große Display-Landschaft hat auch kleinere Anpassungen wie die jetzt runden äußeren Lüftungsdüsen zur Folge.
Verglichen mit dem zivilen GLS bietet der 63er eine gelungene Kombination aus Sportlichkeit und Luxus. Eine Ausnahme im AMG-Universum ist, dass der GLS 63 serienmäßig mit einer dritten Sitzreihe kommt. Auf Wunsch kann er in der zweiten Reihe auch mit Einzelsitzen geordert werden, wodurch er zum Sechssitzer mutiert.
Die Verarbeitungsqualität ist gewohnt gut – erst recht, wenn man sich für das optionale Interieur-Paket aus dem Manufaktur-Angebot entscheidet, was sicherlich alles andere als günstig sein wird.
Aktuell verrät Mercedes-AMG noch keine Preise. Zuletzt kostete der GLS 63 4Matic+ in der Basis knapp 191.000 Euro. Ob er zukünftig wohl die 200.000-Euro-Marke knackt?
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