Im Vorfeld der B-Klasse-Premiere auf der IAA hat  Mercedes ordentlich auf den Busch geklopft. "So viele Neuheiten auf einen Schlag gab es noch bei keinem Modellwechsel in der Geschichte von Mercedes-Benz", verkündeten die Stuttgarter stolz. Und sie haben recht. Die Motoren etwa sind durchweg neu. Der Benziner mit Direkteinspritzung kommt zunächst mit 1,6 Litern Hubraum und 122 bzw. 156 PS, der 1,8-Liter-Diesel mit 109 und 136 PS. Da ist noch Luft nach oben, und bereits jetzt ist klar, dass es noch stärkere Varianten geben wird. Zudem ist die B-Klasse nun konstruktiv für Versionen mit alternativem Antrieb ausgelegt. Die sollen nach und nach folgen. Auf Wunsch gibt es das neue Doppelkupplungs-Getriebe 7G-DCT, das sich auch mit der serienmäßigen Start-Stopp-Automatik verträgt, oder eine manuelle Sechsgang-Schaltung. 

Überblick: Die Stars der IAA

Mercedes B-Klasse
Im November 2011 rollt die neue B-Klasse zu den Händlern.
Bild: Werk
Dazu gibt es zehn neue Assistenzsysteme, zum Beispiel die aus höheren Ligen bekannte radargestützte Kollisionswarnung mit adaptivem Bremsassistenten. Auch ein Müdigkeitswarner, ein Knieairbag für den Fahrer, LED-Tagfahrlicht und ein Entertainmentsystem mit USB-Anschluss und Bluetooth sind mit an Bord. Da beschleicht einen ein mulmiges Gefühl. Die bange Frage: Was soll die neue B-Klasse denn kosten? Die Antwort überrascht: Der Einstiegspreis ist identisch mit dem des Vorgängermodells. Bei exakt 26.001,50 Euro geht's los. Marktstart ist im November 2011. Die B-Klasse ist für Mercedes übrigens nur der Anfang einer neuen Strategie. Vier weitere kompakte Sternenträger sollen folgen. "Beginnend mit der neuen B‑Klasse starten wir unsere Offensive auf das Premiumkompaktsegment", kündigt  Dr. Joachim Schmidt aus der Mercedes-Geschäftsleitung an.