Mercedes C-Klasse T-Modell
Schön und praktisch

Bisher taugte das T-Modell der Mercedes-C-Klasse eher als Lifestyle-Laster denn zum Transporter. Der Nachfolger ändert das. Hier die ersten Bilder.
- Stephan Bähnisch
"T" steht eigentlich für Transport bei Mercedes. Diesen Anspruch konnte das T-Modell der C-Klasse bisher nicht sonderlich gut erfüllen. Sein rundlich abfallendes Heck war zwar schick, verhinderte aber allzu große Aufgaben, wenn es um das Gepäck ging. Der neue C-Klasse-Kombi sollte wieder "klassisch" werden – und bietet dank der wesentlich steiler abfallenden D-Säule einen größeren und gut nutzbaren Stauraum. Musste sich der Vorgänger W-203 noch mit 470 bis 1354 Litern Kofferraumvolumen zufrieden geben, stellt der neue 485 bis 1500 Liter bereit. Das ist immer noch nicht annährend so viel wie ein VW Passat (1731 Liter), aber mehr als die Hauptkonkurrenten $(LB45453:Audi A4 Avant)$ (1354 Liter) und der $(LB49892:BMW 3er Touring)$ (1385 Liter). Wesentlich wichtiger als das reine Volumen ist die Nutzbarkeit des Gepäckraums. Und hier zeigt das T-Modell echte Qualitäten: Der Laderaum ist zwischen 95 und 120 Zentimeter breit und schluckt Gegenstände bis 1,80 Meter Länge. Die Zuladung ist mit maximal 530 Kilogramm hoch, auch die Anhängelast ist mit 1800 Kilogramm ordentlich.
Praktische Detaillösungen, meist gegen Aufpreis

Bild: Werk
Die steile Heckscheibe erinnert an den GL

Bild: Werk
Gegen Aufpreis gibt es fast alles
Die Motorenpalette teilt sich das T-Modell naturgemäß mit der Limousine. Fünf Benziner und drei Diesel mit einer Leistung von 156 bis 272 PS stehen bereit, zur Markteinführung nach der IAA gibt es auch gleich den permanenten Allradantrieb 4Matic für den 320 CDI. Auf Wunsch lässt sich die C-Klasse mit allem bestücken, was Autofahren angenehmer (und teurer) macht. Fahrdynamik-Paket mit variabler Dämpfereinstellung, Bi-Xenonlicht, ausklappbarer Kindersitz, eDreizonen-Klimaautomatik oder die neue Linguatronic mit Ganzworteingabe zur Steuerung von Navigation und Telefon treiben den Grundpreis schnell nach oben. Der steht noch nicht offiziell fest, soll aber knapp 1500 Euro über dem Preis der Limousine liegen. Für die Basis C 180 Classic bedeutet das rund 33.100 Euro, der schwächste Selbstzünder C 200 CDI belastet die Familienkasse mit 34.500 Euro. Kein Schnäppchen, dafür bietet das C-Klasse T-Modell jetzt aber auch eine Menge Nutzwert.
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