Mercedes Cockpit-Studie: LA 2014
Virtuelle Luxus-Lounge

Daimler tüftelt weiter am autonomen Fahren. Auf der LA Auto Show 2014 gewährt Mercedes einen Blick ins selbstfahrende Luxusauto der Zukunft.

Flache Linie, weit ausgestellte Räder: Der Erlkönig lässt bislang nur die Silhouette erahnen.
Bild: Andreas Mau/CarPix
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Besonderes Schmankerl ist das variable Sitz-System mit vier drehbaren Lounge-Chairs.
Bild: Werk
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Jetzt schweift der Blick durch eine ausgesprochen luftige Kabine, die mit Holz und weißem Leder ausgeschlagen ist und kaum mehr greifbare Konturen hat. Die Füße schwenken über einen ebenen Parkettboden ohne Kardantunnel, es gibt keine Ablagen mehr und keine Armlehnen, sondern alles sieht clean und simpel aus. "Wir haben den Innenraum entrümpelt um dem Auge maximale Entspannung zu geben", sagt Sinkwitz.

Ein virtuelles Pils, bitte: Per Geste werden dem Zukunfts-Benz Wünsche mitgeteilt.
Sobald man den Fahrersitz wieder nach vorne dreht, sieht REC15 allerdings vergleichsweise konventionell aus. Zwar ist der Bildschirm im Cockpit ein bisschen größer und die Formen sind futuristischer. Aber nach wie vor schaut man auf ein Lenkrad und auf zwei Pedale. Die machen sich zwar im autonomen Betrieb ganz schlank und ziehen sich ein wenig zurück, so dass man sie erst wieder in Position bringen muss, wenn man selbst das Steuer übernimmt. Aber darauf wollen die Designer auch beim autonomen Mercedes von Morgen nicht verzichten, sagt Sinkwitz. Denn erstens schafft das Vertrauen beim Fahrer und signalisiert, dass er noch immer alles in der Hand haben kann. Und zweitens wollen sich die Schwaben damit von Google & Co distanzierten: "Wir sind schließlich ein Auto- und kein Computerhersteller".
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