Mercedes E 220 CDI T-Modell (2008): Umbau zu verkaufen
Diese Mercedes E-Klasse wäre gerne ein CLS

Ist es eine Mercedes E-Klasse? Ist es ein Mercedes CLS? Beides! Dieser S 211 wurde von der Firma Binz auf CLS-Optik umgebaut und soll jetzt verkauft werden!
Bild: Auto Galerie Avan
Der Mercedes CLS der ersten Generation ist auf dem besten Weg zum Youngtimer! 2003 präsentierte Mercedes die Studie "Vision CLS" auf der IAA in Frankfurt offiziell als viertüriges Coupé. Aufgrund des positiven Kunden-Feedbacks kam die Serienversion 2004 auf Basis der Mercedes E-Klasse auf den Markt. Und auch wenn die Stuttgarter den CLS als Coupé bezeichneten, so ist der CLS streng genommen eine Limousine, wenngleich mit einem besonders edlen Design. Angeboten wurde der C 219 ausschließlich in einer Karosserieform.
Kombi-Freunde gingen leer aus und mussten zum Plattform-Spender, der E-Klasse greifen, denn einen CLS Shooting Brake brachte Mercedes erst mit dem 218 genannten Nachfolger an den Start.
Mercedes E-Klasse mit CLS-Front
Doch es gab auch eine andere Lösung. So hatten Anfang der 2000er-Jahre gleich mehrere Tuner Umbaukits parat, die dem optisch eher zurückhaltenden Mercedes E-Klasse T-Modell (S 211) mehr Glamour verpassten, indem sie dem Kombi die CLS-Front mit den langgezogenen Scheinwerfern und dem präsenten Kühlergrill verpassten.

Aus diesem Winkel könnte die E-Klasse fast als CLS durchgehen. Ein paar Details verraten den Umbau aber letztendlich.
Bild: Auto Galerie Avan
2006 zeigte Pogea die Cassiopeia getaufte E-Klasse mit CLS-Nase auf der Essen Motorshow. Kostenpunkt für den Umbau damals rund 12.000 Euro. Doch Pogea war nicht der einzige Anbieter, der den Zwölfer auf CLS-Optik umbaute.
Auch der für seine Sonderfahrzeug-Umbauten bekannte Hersteller Binz hatte ein, im wahrsten Sinne des Wortes, Facelift für die E-Klasse im Angebot. Abseits der Sonderfahrzeuge war Binz zu dem auch für gestretchte Mercedes-Modelle bekannt.
Keine Informationen zu den Stückzahlen
Zum CLS-Optik-Umbau sind heutzutage kaum noch Informationen zu finden. So ist leider nicht bekannt wie teuer die Transplantation war. Und auch Stückzahlen sind nicht zu recherchieren gewesen. Fakt ist, allzu viele Kunden dürften sich nicht für den Umbau entschieden haben, was dieses Mercedes T-Modell umso besonderer macht.

Am Heck wurde lediglich der Stern gegen das "B" von Binz getauscht.
Bild: Auto Galerie Avan
Beim Händler "Auto Galerie Avan" wird ein Mercedes E 220 CDI T-Modell angeboten, das auf den ersten Blick aussieht wie ein CLS Shooting Brake. Laut Inseratsbeschreibung wurde der Umbau von der Firma Binz durchgeführt und ist auch in den Fahrzeugpapieren eingetragen.
Der S 211 wurde erstmals im April 2008 zugelassen, stammt aus zweiter Hand und hat bis heute 235.887 Kilometer gesammelt. Das Scheckheft ist durchgestempelt und die E-Klasse in der Außenfarbe "Indiumgrau Metallic" macht keinen runtergerockten Eindruck.
2,2-Liter-Diesel mit 170 PS
Unter der Haube werkelt der zuverlässige 2,2-Liter-Reihenvierzylinder-Diesel (OM 646) mit 170 PS und 400 Nm. Da es sich um ein Mopf-Modell handelt, ist zudem nicht mehr die anfällige SBC-Bremse an Bord.

Für über 235.000 Kilometer sieht der Innenraum noch ganz passabel aus.
Bild: Auto Galerie Avan
Das Highlight ist aber definitiv der Umbau auf CLS-Optik, der sicherlich nicht jedermanns Geschmack trifft, aber auf jeden Fall eigenständig ist. Die Ausstattung des Kombi ist überschaubar. Zu den nennenswerten Highlights gehören Navi Comand, Einparkhilfe vorne und hinten, Sitzheizung und eine elektrische Heckklappe.
So viel soll das T-Modell kosten
Angeboten wird die E-Klasse mit Identitätskrise für 7500 Euro. Ein Preis, der durchaus in Ordnung geht. Die preiswertesten vergleichbaren E 220 CDI T-Modelle starten bei um die 6000 Euro. Die gibt es aber massenhaft, dieser ganz besondere 211er mit CLS-Optik dürfte einer von ganz wenigen sein.
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