Mercedes E-Klasse: Fahrbericht
So fährt die neue E-Klasse

Mercedes hat die E-Klasse von Grund auf überarbeitet und bringt sie im April auf den Markt. Wir haben das "größte Facelift aller Zeiten" ausprobiert.
Seit mittlerweile 60 Jahren und mehr als 13 Millionen Exemplaren gibt die E-Klasse von Mercedes bei den Geschäftslimousinen den Ton an. Sie war schon der Traum aller Vielfahrer und Besserverdiener, als die Oberklasse über BMW und Audi noch gelacht hat. Mittlerweile haben die Aufsteiger aus dem Süden mit dem Benz fürs Business aber mindestens gleichgezogen, sind ihm in einigen Disziplinen sogar davon gefahren und verkaufen sich im Augenblick auch noch besser. Doch geht es nach Produktmanager Klaus Rehkugler, ist es damit bald wieder vorbei. Nicht umsonst bringen die Schwaben Mitte April 2012 eine so tief überarbeitete E-Klasse an den Start, dass sie selbst bisweilen vom größten Facelift aller Zeiten sprechen.
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Weg mit dem Speck: Mit der großen Modellpflege verliert die E-Klasse die ausladenen Kotflügel am Heck.
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Überblick: Das kostet die neue Mercedes E-Klasse

Elektronische Wächter: Die neuen Assistenzsysteme nehmen einiges von der nächsten S-Klasse vorweg.
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Mehr Emotion im Design, mehr Intelligenz bei der Elektronik und mehr Effizienz bei den Motoren. Deshalb gehen die Schwaben auch unter der Haube noch einmal zur Sache und bringen die Antriebspalette auf Vordermann. Bei den insgesamt fünf Dieseln vom E 200 mit 136 PS bis zum E 350 mit 252 PS bleibt alles gleich. Und auch den E 300 Hybrid mit seinem Knauserverbrauch von 4,1 Litern Diesel kennt man schon aus der ersten Hälfte der Laufzeit. Doch bei den Benzinern tut sich einiges: An der Basis steht im E 200 mit 184 und im E 250 mit 211 PS zum ersten mal ein Vierzylinder-Turbodirekteinspritzer, der auf dem Weg von der C- in die E-Klasse noch einmal gründlich überarbeitet wurde. Er senkt den Verbrauch auf 5,8 Liter und macht die E-Klasse zur ersten Limousine in dieser Liga, die in der Energieeffizienzklasse A fährt.
So fährt die Über-E-Klasse: Fahrbericht Mercedes E 63 AMG S

Das stärkste Stück: Der Mercedes E 63 AMG S 4Matic holt 585 PS aus einem Biturbo-Achtzylinder.
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Egal ob vier oder sechs Zylinder, Stahl- oder Luftfederung – in jeder Variante überzeugt die E-Klasse mit einem ausgezeichneten Reisekomfort. Sie mag zwar nicht ganz so sportlich, stramm und fordernd sein wie ein Fünfer BMW. Und ganz so weitreichend wie die Charakterregelung bei Audi oder BMW ist das Umschalten vom Comfort- in den Sportmodus auch nicht. Doch wenn es darum geht, auch größte Distanzen vollkommen gelassen und entspannt abzuspulen, gibt es in dieser Klasse kein besseres Auto. Einsteigen und wohlfühlen lautet das Motto, selbst wenn man ohne Stopp durch halb Europa fährt.
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