Da hat es doch tatsächlich ein Erlkönig-Fotograf geschafft, Mercedes zu verladen, und zielsicher auf den Auslöser gedrückt, als ihm der wichtigste und größte Kombi des Jahres ungetarnt vor die Linse fuhr: das E-Klasse T-Modell. Dabei wollten die Stuttgarter das Geheimnis um den praktischen E erst auf der IAA (17. bis 27. September) in Frankfurt lüften. Im November rollt der Wagen zu den Händlern. Die wichtigste Nachricht: Weder bei der Größe noch im Preis soll das T-Modell im Vergleich zum Vorgänger zulegen. Auch wird es keine Abstriche bei der Serienausstattung (unter anderem Knieairbag, Müdigkeits-Sensor, Niveauregulierung) geben.

Mercedes verspricht mehr Bewegungsfreiheit für Schultern und Ellbogen

Mercedes E-Klasse T-Modell
Zum Status quo, den es zu erhalten gilt, zählt vor allem: Platz, Platz, Platz auf 4,89 Meter Länge, mit einem Kofferraum von 700 bis 2000 Litern und einem Innenraum in XL-Version, der nirgends kneift. Wie bei der Limousine verspricht Mercedes mehr Bewegungsfreiheit für Schultern und Ellbogen. Selbstverständlich sind auch alle technischen Assistenzsysteme (wie Spurhalteassistent mit Lenkeingriff, Toter-Winkel-Erkennung) gegen Aufpreis erhältlich. Als Einstiegsmotor dient zunächst der 220 CDI, der kleinere Diesel (200 CDI, 184 PS) wird voraussichtlich nur noch Taxikunden angeboten werden. Die weitere Motorenpalette entspricht der Limousine, mit Ausnahme des E 63 AMG.

Fazit

von

Margret Hucko
Die Heckpartie des neuen T-Modells wirkt moderner denn je. Erfreulich auch, dass der ohnehin schon große Kombi in der Länge gleich bleibt, im Innenraum aber wächst – ohne beim Preis zuzulegen.

Von

Margret Hucko