Mercedes G-Klasse: Tuning
Diese G-Klasse mit acht Rädern ist komplett drüber

Mercedes hat mal eine sechsrädrige G-Klasse gebaut – doch dieses Exemplar mit Campingaufbau ist noch extremer. Aber auch real? Alle Infos!
Bild: Instagram / autobazar_ua1
Die Mercedes G-Klasse ist ohnehin kein Kind von Traurigkeit. Spätestens seit dem brachialen G 63 AMG 6x6 ist klar, wie extrem der Kult-Offroader werden kann. Doch was dieser Umbau zeigt, sprengt selbst diese Grenzen: acht Räder statt sechs. Ja, richtig gelesen!
Basis ist weiterhin das klassische G-Modell, das einst als robuster Geländewagen startete und heute längst zum Luxus-SUV mutiert ist. Doch hier bleibt kaum etwas seriennah. Der Aufbau wurde massiv verlängert, zusätzliche Achsen sorgen für insgesamt acht Räder. Auch in der Breite hat der umgebaute Benz deutlich zugelegt. Das Ergebnis ist ein Auftritt wie aus einem Actionfilm – irgendwo zwischen Militärfahrzeug und Showcar.
Camping-Interieur im Brabus-Stil
Neben den acht Rädern verfügt der Offroader über einen Campingaufbau, der an die Umbauten von Brabus erinnert – was auch die Schriftzüge nahelegen. Viel Carbon und ein Leder-Alcantara-Mix ziehen sich durch das gesamte Interieur. Für einen Einsatz im Gelände dürfte die Materialauswahl nicht optimal sein.

Die achträdrige Konfiguration ist zwar ein echter Hingucker, wäre in der Realität aber eher unpraktisch.
Bild: Instagram / autobazar_ua1
Aber wirklich sinnvoll ist das Ganze generell nicht. Schon der 6x6 war eher ein Prestige-Objekt als ein Nutzfahrzeug für den Alltag. Mit acht Rädern wird der praktische Mehrwert nicht größer, dafür steigt aber der Wow-Faktor. Genau darum geht es hier: maximale Aufmerksamkeit, extreme Optik und ein Einzelstück, das garantiert nicht an jeder Ecke steht.
Solche Umbauten sind meist das Werk spezialisierter Tuner. Sie richten sich an eine Kundschaft, für die Geld keine große Rolle spielt. Wer so etwas fährt, will gesehen werden.
Diese G-Klasse ist kein echtes Auto
Die ganze Sache hat nur einen Haken, denn es scheint sich um eine nicht real existierende G-Klasse zu handeln. Gezeigt wurde das Auto auf der ukrainischen Instagram-Seite "autobazar_ua1", die laut Medienberichten schon früher mit KI-generierten Bildern aufgefallen ist. So ist auch dieses Exemplar höchstwahrscheinlich digital generiert und alles andere als real.

Das viele Carbon und Leder sowie die Brabus-Schriftzüge lassen zwar auf Brabus schließen – offiziell gab es eine solche G-Klasse aus Bottrop aber nie.
Bild: Instagram / autobazar_ua1
Klar ist aber: Diese G-Klasse würde in einer eigenen Liga spielen, wäre mehr Kunstobjekt als praktischer Geländewagen. Oder anders gesagt: komplett drüber. Genau deshalb ist sie so faszinierend!
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