Mercedes G-Klasse von Brabus: Invicto Mission im Test
So fährt der G-Klasse-Panzer

Fahrzeugveredler Brabus steigt ins Panzergeschäft ein und macht die Mercedes G-Klasse zum mobilen Hochsicherheitstrakt. Ein Fahrbericht.
- Stefan Grundhoff
Mit Einführung der neuen G-Klasse hat Mercedes die Produktion der gepanzerten Version der Geländelegende aufgegeben. Unter den zahlreichen Firmen, die sich um den maximalen Insassenschutz bei der G-Klasse kümmern, ist jetzt auch Brabus zu finden: Der Bottroper Mercedes-Veredler hat dazu mit Invicto ein eigenes Label erschaffen, das gepanzerte G als Erstlingswerk gibt es direkt in drei Varianten – alle natürlich in der höchsten Schutzklasse VR6 Plus.Neben dem Modell Pure ist der Invicto auch als Luxury und als Mission verfügbar. Während der Pure eher als Begleitfahrzeug gedacht ist und sich im Luxury VIPs sicher fühlen sollen, richtet sich der Mission an Spezialeinsatzkräfte von Polizei, Grenzschutz oder Behörden. Details wie eine aufstellbare Dachluke, fernsteuerbare Suchscheinwerfer auf dem Dach oder eine Drohne für die Aufklärung aus der Luft machen den Invicto fit für den Kampfeinsatz. Seine vier speziellen Einzelsitze bieten den Einsatzkräften auch mit kompletter Kampfausrüstung inklusive Schutzweste und Waffen noch ausreichend Komfort. Die Panzerung des 4,82 Meter langen Fahrzeugs übernimmt eine speziell entwickelte Schutzzelle aus Panzerstahl, Gewebe und keramischen Materialien, die in sich selbst geschlossen und in der Karosserie fest verschraubt ist. Auch die Scheiben sind gemäß der Beschussklasse VR 6 Plus gepanzert. Geschosse des Kalibers 7,62 x 39 oder Handgranaten mit Sprengladungen bis 12,5 PETN sind für den Invicto kein Problem.
Seine Sicherheit sieht man dem Invicto kaum an

Sehr dezent: Dass diese G-Klasse höchste Sicherheit gegen Beschuss bietet, ist kaum zu erkennen.
Das imposante Mehrgewicht ist schnell vergessen

Nach ein paar Kilometern fühlt sich der gepanzerte Invicto wie eine voll beladene G-Klasse an.
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