Mercedes SL und SLK: Vorschau
Zurück zur alten Sportlichkeit

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Wir erinnern uns: Der erste SL Roadster röhrte mit knappem Stoffverdeck durch den April-Regen, der erste SLK war ein bildhübscher Frauenversteher. Und heute? Zeit zum Umdenken.

Kaum ein Mercedes war so markenprägend wie der erste SL. Dennoch wird der R 232 kein Retro-Roadster, sondern eine moderne Skulptur auf Rädern.
Bild: Werk
Gemeinsame Sportwagen-Technik für SL und SLK

Breit, böse, bullig, betont dynamisch und wieder mit Stoffdach: Der nächste SL hat das Zeug zum faszinierenden Zurück-in-die-Zukunft-Roadster.
Bild: Larson
Softtop für neuen SL, Klapptop für SLK-Nachfolger
Das versenkbare Hardtop ist nicht nur bei Mercedes-Kunden gut angekommen. Auch BMW (Z4, 4er), Ferrari (458 Spyder, California) und Infiniti (G60) punkten mit stofffreien Verdecklösungen. Trotzdem plädieren die Stuttgarter Produktstrategen mittelfristig für differenzierte Dachkonzepte. O-Ton Sindelfingen: "Wir werden künftig zweigleisig fahren. Beim SL kehren wir zurück zum klassischen Faltdach, das einfache Bedienbarkeit, geringen Platzbedarf und schönes Design verbindet." Der SLK behält das Klapptop, bekommt allerdings eine raffiniertere Falt- und Versenktechnik.
Der neue SLK – wieder ein TT-Gegner?
Der erste SLK war ein stimmiges Gesamtkunstwerk, doch schon das zweite Modell schnappte mit der F1-Nase über das Ziel hinaus. Auch der aktuelle Zweisitzer ist eher ein komfortbetonter GT mit variablem Lichtschutzfaktor als ein reinrassiger Fahrdynamiker. Der Nachfolger soll wieder sportlicher werden und so zu TT/Z4/Boxster aufschließen.
Konsequent auf Sportlichkeit getrimmt

Der neue SLK ohne Dach. Er übernimmt die klassischen Roadster-Attribute des ersten Modells: Leichtbau, Kompaktheit, Präsenz und Fahrspaß.
Bild: Larson
Für den SLK wird es sogar Dieselmotoren geben

Es bleibt beim Klappdach. Dazu: Leuchtdioden im Grill, markante Lufteinlässen und ein Abstandsradar, gut versteckt im Mercedes-Stern.
Bild: Larson
Fazit
Warum berichten wir über zwei Autos, die erst 2020/2021 auf den Markt kommen? Weil der modulare Aufbau Signalwirkung hat – als nächstes sind mit ähnlich flexibler Technik die Mercedes- Crossover an der Reihe. Weil die neue Technik Anleihen nimmt bei Hochkarätern wie SLS und AMG GT. Und weil nur die gemeinsame Technik den Fortbestand der Modelle sichert.
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