"Skulpturales Design" ist eine typische Wendung, mit der Autohersteller das Aussehen ihrer Fahrzeuge beschreiben. Mercedes hat das beim Sprinter wörtlich genommen und eine Skulptur geschaffen, die einen ersten Vorgeschmack auf die neue Generation liefern soll.

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Kennzeichnung für einen externen LinkMercedes-Benz Sprinter Kastenwagen

Mercedes-Benz Sprinter Kastenwagen

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Die Ausmaße dieses Teasers der anderen Art sind beeindruckend: 6,50 Meter lang, 2,75 Meter hoch und 2,50 Meter breit ist der Block. Woraus er besteht, lässt Mercedes jedoch offen.
Das Design erinnert an die halbfertige Skulptur eines Bildhauers. Die Grundform und erste Details des Nutzfahrzeugs sind schon zu erkennen, an anderen Stellen wirkt der Werkstoff noch unangetastet oder grob vorgehauen.

Mehr Platz im Innenraum

Keine Überraschung dürfte die Form sein. Auch der nächste Sprinter bleibt der typischen rechteckigen Nutzfahrzeugform treu.
Die Front der Skulptur zum neuen Mercedes Sprinter
Der Sprinter wurde in Originalgröße in das Material gefräst. Mercedes hat bei der Entwicklung Gewerbekunden mit einbezogen.
Bild: Mercedes-Benz AG
Richtung Dach läuft er jetzt jedoch weniger spitz zu – das sorgt für mehr Platz im Innenraum. Der Grillbereich scheint nun Zierstreben zu bekommen, die sich an den Pkw-Modellen orientieren. Auch das Lichtdesign wirkt überarbeitet.

800-Volt-Technik möglich

Basis für den nächsten Sprinter ist Mercedes' neue VAN-Plattform. Auf der steht auch die nächste V-Klasse. Die Plattform ist noch einmal nach Antrieben unterteilt. VAN.EA bietet die Basis der Elektromodelle, während die Verbrenner auf VAN.CA ("C" steht für "Combustion") basieren. Technische Daten fehlen noch, doch gerüchteweise kommt die Elektroversion aber mit 800-Volt-Technik für besonders schnelles Laden.
Als Software kommt das markeneigene System MB.OS zum Einsatz. Das ist KI-gestützt und beherrscht Over-the-air-Updates. Selbstverständlich wird es den Sprinter wieder in den verschiedensten Karosserieformen und Längen geben. Dazu will man je nach Nutzung spezielle Funktionen, wie eine eigene Navigation für Fahrzeuge mit Übermaßen, anbieten.
Heckdetail der Mercedes Sprinter-Skulptur im Profil
So richtig zeigen mag Mercedes das Heck des Sprinters noch nicht. Die Ladekapazität wird aber vermutlich steigen.
Bild: Mercedes-Benz AG

Premiere und Preis

Ein Datum für die Premiere des neuen Sprinter nennt Mercedes noch nicht. AUTO BILD geht aber davon aus, dass es schon 2026 so weit sein wird. Dann gäbe es nämlich den passenden historischen Aufhänger: Es ist das Jahr, in dem die Marke 130 Jahre Transportergeschichte feiert – das erste Nutzfahrzeug entstand 1896.
Was der Fortschritt preislich bedeutet, ist noch offen. Aktuell startet das Nutzfahrzeug mit Normaldach als Verbrenner bei 39.116 Euro. Den vollelektrischen eSprinter gibt es ab 44.854 Euro.