Bildergalerie Mercedes Vito Facelift

Bildergalerie Mercedes Vito Facelift

Mercedes Vito Facelift (2020): Interieur, Bestellstart, Preis, Motoren, eVito, Luftfahrwerk

Update für den Vito

Kleines Facelift für den Vito. Der Mercedes-Transporter kann künftig mit Luftfahrwerk, digitalem Rückspiegel und als Elektroauto geordert werden.
Mercedes gönnt dem 2014 vorgestellten Vito ein kleines Facelift. Es gibt ihn wieder in drei Längen, mit zwei Radständen, drei Antrieben, als Personenvariante Tourer mit bis zu neun Sitzplätzen, Kastenwagen oder Mixto, der beide Bereiche verbindet. Die größte Variante kann bis zu 1639 Kilo zuladen. Der neue Vito ist ab April 2020 bestellbar, die Preise starten bei 22.598 Euro für den Kastenwagen in der Ausstattung Worker. Die Elektroversion eVito wird im Sommer 2020 nachgereicht.

Kaum optische Änderungen

Die Änderungen im Innenraum sind marginal: Aufpreispflichtige Zierleisten und neue Lüftungsdüsen.

Optisch gleicht das Äußere dem Vorgänger – außer man bestellt eine von drei Sonderausstattungen. Mit dem Abstandsassistent Distronic, dem aktiven Brems-Assistent oder lackierten Stoßfängern ändert sich der Grill marginal. Dann ist der mittig angebrachte Mercedes-Stern von drei schwarz genarbten Lamellen umgeben. Wer noch mehr will, kann die Lamellen gegen Aufpreis in Chrom bekommen. Für den Innenraum gibt es leider nicht das aktuelle MBUX-Infotainment wie im Sprinter. Es bleibt bei einem Sieben-Zoll-Zentraldisplay, analogen Instrumenten und dem bekannten Lenkrad. Echte Vito-Kenner erkennen die leicht veränderten Lüftungsdüsen in Turbinenoptik, die mit dem Chrompaket genau wie die Infotainment- und Klimaeinheit in der Mitte des Armaturenbretts eine Klavierlackspange zieren.

Luftfederung für den Vito

Die Luftfederung hebt das Auto bei unter 30 km/h um bis zu 35 Millimeter an.

Für den neuen Vito bietet Mercedes ab Oktober 2020 eine Luftfederung an. Die Dämpfung reguliert sich an jedem Rad selbstständig und nimmt dabei Rücksicht auf die Fahrbahn sowie die aktuelle Fahrsituation. Über einen Schalter in der Mittelkonsole lässt sich das Auto um bis zu 35 Millimeter anheben, solange man 30 km/h nicht überschreitet. Ansonsten senkt sich der Vito automatisch wieder ab. Außerdem gibt es drei Modi für das Fahrwerk. Im Comfort-Programm senkt sich der Transporter beispielsweise bei Geschwindigkeiten über 110 km/h automatisch um 10 Millimeter ab, um den Verbrauch zu senken. Im Sport-Modus ist das Auto immer um 10 Millimeter tiefergelegt. Außerdem gibt es drei neue Assistenten für den Vito: einen aktiven Brems-Assistenten, den Abstandsassistent Distronic sowie einen digitalen Innenspiegel. Bei letzterem wird das Bild einer Kamera in der Heckscheibe auf das Display im Spiegel übertragen. Der Vorteil des Systems: Auch wenn das Auto voll beladen ist, hat der Fahrer trotzdem freie Sicht. Außerdem ist das Kamerabild doppelt so breit wie der Bereich, den ein regulärer Rückspiegel zeigt. Per Knopfdruck lässt sich das Display aber in einen normalen Spiegel verwandeln.

Mehr als sieben Zoll gibt es nicht

In puncto Infotainment tut sich technisch ein wenig. DAB+-Radioempfang, Koppeln per Bluetooth und ein USB-Anschluss zum Laden sind serienmäßig. In den höheren Ausstattungen bietet der Vito weiterhin ein System mit Siebenzoll-Touchscreen, das Apple CarPlay und Android Auto unterstützt.

eVito mit 204 PS

Die elektrische Variante heißt eVito und kommt mit einer Batterieladung bis zu 421 Kilometer weit.

Mercedes bietet den Transporter später auch mit Elektroantrieb als eVito Tourer an. Der sieht zwar aus wie der Verbrenner, unter der Haube sitzt dann aber ein Elektromotor mit 204 PS, der die Vorderräder antreibt. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch bei 140 km/h abgeriegelt, gegen Aufpreis sind 160 km/h drin. Dank einer 90-kWh-Batterie soll der eVito voll aufgeladen bis zu 421 Kilometer weit kommen. Mit Schnellladetechnik ist sie von zehn auf 80 Prozent in 45 Minuten geladen. Während der Fahrt kann der Fahrer zwischen drei Fahrprogrammen wählen, die entweder auf Komfort oder Reichweite ausgelegt sind.

Bis zu 239 Diesel-PS

Den Einstieg bildet ein 1,7-Liter-Diesel mit 102 PS oder 136 PS, den es nur mit einer Sechsgang-Schaltung und Vorderradantrieb gibt. Für das Facelift wurde außerdem der Zweiliter-Dieselmotor überarbeitet. Es gibt ihn für das Nutzfahrzeug mit 102, 136, 163 und 190 PS und für die Pwk-Varianten mit 239 PS und 500 Nm. Dort leistet der Motor 500 Nm maximales Drehmoment, in der Beschleunigungsphase stehen noch einmal zusätzliche 30 Nm zur Verfügung. So sprintet der Top-Vito in 7,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 210 km/h. Mit diesem Motor ist der Vito serienmäßig mit Hinterradantrieb ausgestattet, gegen Aufpreis gibt es einen Allradantrieb. Die bisherige Siebengang-Automatik wird durch einen Selbstschalter mit neun Gängen ersetzt.
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