Roadster sind eine aussterbende Gattung! Vor Jahrzehnten noch war die Auswahl an offenen Zweisitzern groß. Seit den 50er-Jahren ganz vorne mit dabei, die britische Traditionsmarke MG, die mit dem MG F bis Mitte der 2000er noch einen bezahlbaren Roadster im Programm hatte. Seit einigen Jahren gehört MG zum chinesischen Unternehmen SAIC und produziert mittlerweile hauptsächlich Elektro-SUV, die auch in Deutschland angeboten werden.
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Die gute Nachricht ist, dass MG zu seinen Wurzeln zurückkehrt und zukünftig wieder einen zweisitzigen Roadster anbieten möchte. Jetzt sind Patentzeichnungen des vermutlich Cyberster genannten Cabrio aufgetaucht, auf denen der MG eine verblüffende Ähnlichkeit zum Jaguar F-Type aufweist, was nicht unbedingt schlecht sein muss, schließlich gehört der F-Type auch fast zehn Jahre nach Marktstart immer noch zu den schönsten aktuell erhältlichen Roadstern!
Jaguar F-Type P300
Die Ähnlichkeit zum Jaguar F-Type lässt sich nicht abstreiten.

Kleiner Rückblick: Auf der Shanghai Auto Show 2021 sorgte MG mit dem Cyberster Concept für Aufsehen. Die spektakuläre Studie eines elektrischen Sportwagens war einer der Stars der Messe. Der Cyberster begeisterte mit Klappscheinwerfern und einem an den MGB angelehnten Kühlergrill. Die kurzen Überhänge sorgten in Verbindung mit den riesigen Rädern für einen bulligen Auftritt. Auf ein Dach wurde bei der Studie kurzerhand verzichtet.

Cyberster mit typischen Roadster-Proportionen

Schon damals war klar: Sollte der Cyberster in Serie gehen, wird diese vermutlich deutlich entschärft. Vermutlich deutlich früher als eigentlich geplant, wissen wir jetzt mehr, denn es sind detaillierte Patentzeichnungen aufgetaucht.
MG Cyberster Patent
Klassische Proportionen im Profil. Auch mit geschlossenem Stoffverdeck macht der Cyberster eine gute Figur.

Dass MG an einem Elektro-Roadster arbeitet, ist dabei keine neue Information, denn die britische Marke unter chinesischer Führung hatte dies bereits im Mai 2020 angekündigt. Ziemlich genau zwei Jahre später können wir uns den Cyberster genauer anschauen. Auf den Patenzeichnungen ist zu erkennen, dass die Serienversion im Vergleich zur Studie deutlich größere Überhänge bekommt. Trotzdem bleiben die Proportionen typisch Roadster – lange Motorhaube, flacher Windschutzscheibenrahmen und ein kurzes Heck.

Die Serienversion erinnert an den Jaguar F-Type

Die spektakulären Scheinwerfer der Studie weichen herkömmlichen Leuchten, der Lufteinlass in der Frontschürze bleibt in der Grundform gleich. Dank der langen Hauben und den schmalen Scheinwerfern erinnert der Cyberster stark an den Jaguar F-Type, wobei er sich größentechnisch eher am Mazda MX-5 orientieren wird.
MG Cyberster Patent
Das Heck wirkt auf den Patentzeichnungen sehr eigenständig. Die Rückleuchten sehen aus wie nach außen zeigende Pfeile.

Das Heck wirkt eigenständig. Besonders auffällig sind die ungewöhnlichen Rückleuchten, die auf den Patentbildern wie nach außen zeigende Pfeile wirken. Bei der Studie sprach MG noch davon, dass die Rücklichter den Union Jack zitieren sollen.

Kommt der Elektro-Roadster auch nach Deutschland?

Zum Antrieb gibt es derzeit keinerlei Informationen. Das Concept hatte vier Elektromotoren und sollte in unter drei Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Gleichzeitig versprach MG über 800 Kilometer Reichweite. Vermutlich dürfte die Serienversion deutlich weniger Power haben und mit einer kleineren Batterie an den Start gehen. Erst Recht, weil durchgesickert sein soll, dass der Cyberster zum bezahlbaren Preis angeboten werden soll. Klingt vielversprechend, bleibt also nur noch zu hoffen, dass der Elektro-Roadster ab 2023/2024 auch in Deutschland zu haben sein wird.