Schumi-Fans warten schon sehnsüchtig auf den neuen Film über das Leben des Rekordweltmeisters. Am 15. September kommt „SCHUMACHER“ bei Netflix auf die Streaming-Bildschirme. Doch schon jetzt wurden weitere Aussagen aus der Dokumentation bekannt.
Dabei sprechen Corinna und Mick Schumacher erstmals auch über den Gesundheitszustand ihres Ehemanns und Vaters – bislang war das immer ein Tabu.
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„Natürlich vermisse ich Michael jeden Tag“, betont Corinna Schumacher. „Aber nicht nur ich vermisse ihn: die Kinder, die Familie, sein Vater, alle um ihn herum. Alle vermissen Michael, aber Michael ist hier“, fährt sie fort. „Anders, aber er ist da, und das gibt uns Kraft.“
Corinna verrät sogar Details zum Zusammenleben mit ihrem Mann, der an den Folgen eines schweren Schädel-Hirn-Traumas leidet. „Wir sind zusammen“, sagt sie. „Wir leben zusammen zu Hause, wir machen eine Therapie. Wir tun alles, was wir können, damit es Michael besser geht, damit er sich wohlfühlt und damit er einfach unsere Familie, unsere Verbundenheit spürt. Und egal was passiert, ich werde alles tun, was ich kann. Das werden wir alle.“
Im Film "Schumacher" spricht seine Familie über ihn und die Zeit nach dem Unfall.
Schumachers Ehefrau sendet damit das Signal: Gib niemals auf! Corinna: „Wir versuchen, als Familie so weiterzumachen, wie Michael es mochte und immer noch mag. Und wir machen mit unserem Leben weiter. 'Privat ist privat' hat er immer gesagt. Es ist mir sehr wichtig, dass er weiterhin sein Privatleben so weit wie möglich genießen kann, Michael hat uns immer beschützt, jetzt beschützen wir Michael.“

Corinna hadert nicht mit dem Schicksal

„Ich habe nie dem lieben Gott einen Vorwurf gemacht, warum das jetzt passiert ist“, ergänzt sie. „Es war einfach richtig Pech. Mehr Pech kann man im Leben nicht haben.“
Kurz vor dem schrecklichen Skiunfall in den französischen Alpen habe Michael noch zu ihr gesagt: „Der Schnee ist nicht optimal, wir könnten ja nach Dubai fliegen.“
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Auch Mick Schumacher äußert sich mit intimin Einblicken in sein Seelenleben: „Seit dem Unfall sind diese Erlebnisse, diese Momente, die viele Menschen mit ihren Eltern haben, nicht mehr oder in geringerem Maße vorhanden, und das ist meiner Meinung nach ein bisschen unfair“, sagt er. „Ich glaube, Papa und ich würden uns jetzt anders verstehen, einfach weil wir eine ähnliche Sprache sprechen, die Sprache des Motorsports, und wir hätten viel mehr zu besprechen. Und das ist es, woran ich die meiste Zeit denke, dass das so cool wäre. Ich würde alles aufgeben, nur dafür.“

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