Sein Vater fuhr 1991 mit einem Mercedes Evo 2 drei Rennen in der DTM. Jetzt gab auch Mick Schumacher Vollgas im Kult-Mercedes!
Anlass ist der Große Preis von Japan der Formel 1. Schumacher junior ist als Test- und Reservefahrer von Mercedes vor Ort. Sponsor Monster nutzte die Gelegenheit, um den Schumi-Sohn in den "Midnight Club" aufzunehmen. Das heißt: Mick musste mitten in der Nacht im schnellen Sportwagen durch Tokio heizen.

Midnight Club hat sich 1999 aufgelöst

Der legendäre Midnight Club existierte eigentlich von 1987 bis 1999. Ursprünglich wegen der illegalen Straßenrennen als kriminell angesehen, wurde der Club schnell zum Liebling der aufkeimenden Tuner-Szene.
Mindestanforderung für einen der Straßenrennfahrer: Er musste ein Auto besitzen, das mindestens 240 km/h schnell war. Erwartet wurde sogar, dass die Männer in ihren fliegenden Kisten auf Tokios öffentlichen Straßen Geschwindigkeiten von Tempo 320 erreichten. Das Problem: Eigentlich waren alle Autos in Japan auf 180 km/h begrenzt …

An dieser Stelle finden Sie eingebettete Inhalte von INSTAGRAM.

Um diese Inhalte darstellen zu können, benötigen wir Ihre Zustimmung.

Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist Ihre jederzeit widerrufliche Einwilligung (über den Schalter oder über „Widerruf Tracking und Cookies“ am Seitenende) zur Verarbeitung personenbezogener Daten nötig. Dabei können Daten in Drittländer wie die USA übermittelt werden (Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO). Mit dem Aktivieren des Inhalts stimmen Sie zu. Weitere Infos finden Sie hier.


Legendär ist bis heute der Spruch eines anonymen Clubmitglieds: "Driften und Autocross ist etwas für Schwächlinge. Wir fahren nur mit Höchstgeschwindigkeit."
Zu den bekanntesten Mitternachts-Autos gehörten der Mazda RX-7, der Toyota Supra und der Nissan R32 Skyline GT-R. Der berühmteste Wagen des Midnight Clubs war aber ein stark modifizierter Porsche 911 Turbo mit dem Spitznamen Blackbird.

Michael Schumacher crashte einst im Mercedes Evo 2

Logisch eigentlich, dass die Harakiri-Rennen nicht lange gut gehen konnten. Nach einem schweren Massenunfall löste sich der Club 1999 auf – Mick Schumachers "Aufnahme" ist also eine reine PR-Aktion. Doch das Auto, an dessen Steuer er bei der nächtlichen Fahrt durch Japans Hauptstadt drehte, wäre prädestiniert gewesen für den Mitternachts-Club.
Der Mercedes 190 E 2.5-16 Evo II leistet 373 PS. Das Kürzel im Namen verrät, dass ein 2,5-Liter-16-Ventil-Vierzylinder für den Vortrieb sorgt. Sein Vater Michael bestritt damit u.a. das DTM-Finale 1990 und rammte Titel-Kandidat Johnny Cecotto (BMW) von der Bahn. Die Folge: Audi-Pilot Hans-Joachim Stuck wurde Meister.
Mick Schumacher war da übrigens noch nicht mal geplant. Er wurde 1999 geboren – im letzten Jahr des Midnight Clubs ...