Mileworks E-Rod
Elektro-Renner aus Deutschland

E-Rod heißt der 230 PS starke Elektro-Roadster, mit dem die Wiesbadener Firma Mileworks ab 2010 Geld verdienen will. Das Konzeptmodell fährt bereits. Was fehlt, ist eine passende Fabrik.
- Jochen Knecht
So richtig können sich die Experten noch nicht entscheiden, ob dem Elektro-Antrieb denn nun die automobile Zukunft gehört, oder nicht. Ist vielleicht auch gar nicht so wichtig. Denn während die Köpfe der Theoretiker noch qualmen, werden sie rechts von der Realität überholt. Denn die elektrische Gegenwart hat längst begonnen. Der Strom-Renner von Tesla kostet zwar hierzulande fiese 120.000 Euro – beruhigt das grüne Gewissen aber ungemein. Und weil Daimler gerade zehn Prozent der kalifornischen Strom-Bude geschluckt hat, wird das Thema Elektroauto auch zeitnah konservativste Gesprächskreise erobern. Da passt es wunderbar, dass auch kleinere Firmen die elektrische Fortbewegung auf dem Zettel haben. Die Wiesbadener Firma Mileworks, zum Beispiel. Automobil gesehen ein unbeschriebenes Blatt. Aber ambitioniert.
Spätestens im Frühjahr 2010 soll der Verkauf des E-Rod starten

Noch fehlt ein passender Produktionsstandort
Unter 60.000 Euro soll der E-Rod 2010 kosten. Eine sportliche Kalkulation. Damit die sich rechnet, sollten bereits im ersten Jahr 1500 Fahrzeuge verkauft werden. Im zweiten Jahr, so Borngräber, "müssen wir dann fünfstellig werden". Aktuell ist der E-Rod aber ein Einzelstück – noch hat die Mileworks-Truppe nämlich noch keinen passenden Produktionsstandort gefunden. Wir drücken die Daumen!
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