Dieser Fund ist gewaltig – für Autofans ein Schatz und zudem eine Menge Geld wert. Es ist das Ergebnis einer Razzia, der eine jahrelange Kooperation von Großbritannien und Thailand vorausging.
"Operation Titanium" begann vor acht Jahren und sollte gestohlene Luxusautos aufspüren, die aus Großbritannien herausgeschmuggelt wurden. Nun wurden mehr als ein Dutzend Festnahmen vermeldet, darunter der Anführer der Bande. Dazu wurden 35 Luxusfahrzeuge im Gesamtwert von rund 7,8 Millionen US-Dollar sichergestellt.

Lamborghini, Porsche, BMW und Co sichergestellt

Der britische National Vehicle Crime Intelligence Service (NaVCIS) veröffentlichte Fotos von der beeindruckenden Sammlung: ein grüner Lamborghini Huracán Spyder, ein blauer Porsche 718 Cayman GT4, ein Ford Mustang Cabrio, ein Honda Civic Type R, mehrere Nissan GT-R und eine Flotte von BMW. Insgesamt wurden neun verschiedene Orte in Bangkok durchsucht.
Irrer Fund: millionenschwere Luxusautos
35 Luxusfahrzeuge im Gesamtwert von rund 7,8 Millionen US-Dollar wurden sichergestellt.
Bild: X/NaVCIS
Einige Autos, darunter der Huracán, sind bereits wieder in den Händen der rechtmäßigen Eigentümer. Der Besitzer des Lamborghini betreibe eine Autovermietung, die aufgrund des Verlusts fast pleitegegangen sei, heißt es aus Reihen des NaVCIS.

Betrügerische Finanzierungsgeschäfte

Vorausgegangen waren der "Operation Titanium" betrügerische Finanzierungsgeschäfte in den Jahren 2017 und 2018, die den Erwerb der Luxusautos ermöglicht hatten.
Kurz darauf verschifften die Verdächtigen die Fahrzeuge nach Bangkok. Die britischen Behörden wandten sich in der Folge an die thailändischen Kollegen – und die beiden Länder begannen zusammenzuarbeiten, um die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.