Dem geht die Düse
Wie eine Riesen-Zigarre ragt der Düsenantrieb aus Andrew Pleszkos Mini Cooper heraus.
Dieser Auftritt ging gründlich daneben: Andrew Pleszko wollte beim Time Attack Event auf der britischen Rennstrecke Snetterton seinen Mini Cooper mit Jetantrieb vorführen. Der Raketen-Mini ist ein völlig abgefahrenes Teil und wird von der Düse eines Shackleton Bombers angetrieben. Das Gerät mit niedlichen 12.455 Newton Schubkraft (eine Boeing 747 hat 276.000) ragt wie eine Riesen-Zigarre aus dem Hinterteil des bunt bemalten Briten, säuft pro Minute bis zu 60 Liter Sprit und spuckt beim Gas geben gerne mal Feuer. Total verrückt!

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In Snetterton sorgte der Jet-Mini allerdings eher unfreiwillig für Aufmerksamkeit. Böse grollend schiebt die vierrädrige Rakete im Video an, rollt in falscher Richtung auf der Strecke. Wie "Autosport.com" schreibt, wollte Pleszko offenbar wenden, um dann in richtiger Richtung ordentlich auf die Tube zu drücken und seinen Jetantrieb vorzuführen. Statt aber umzudrehen, schießt der Mini plötzlich voran und bricht durch einen Zaun. Der ist platt, genau wie die Nase des Raketen-Mini. Fahrer Pleszko wurde laut Autosport.com vorsorglich zu Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht, konnte dann aber wieder nach Hause gehen. Dort steht übrigens noch ein klassischer Mini mit Düsen-Antrieb herum.