Mini Cooper S Facelift: Test
Mehr Fahrspaß im Mini-Facelift

AUTO BILD ist den frischen Mini Cooper S mit neuer Siebengang-Doppelkupplung gefahren. Deren blitzschnelle Gangwechsel passen bestens zum Gokart-Feeling.
- Frank Wald
Stell dir vor, es gibt einen neuen Mini – und keiner sieht's. So ähnlich läuft das gerade bei der Mini-Modellpflege. Und was tatsächlich anders ist, kostet meist extra. Etwa selbst entworfene Botschaften auf den beleuchteten LED-Einstiegsleisten (290 Euro) oder der Handschuhfachblende (145 Euro), eigenhändige Unterschriften, die beim Türöffnen auf den Boden projiziert werden (49 Euro) oder auch der eigene Name im Seitenblinker (145 Euro).
Siebengang-Doppelkupplung macht richtig Laune

Passt super: Das neue Doppelkupplungs-Getriebe ist eine tolle Ergänzung zum Gokart-Feeling des Mini.
Bild: BMW Group
Die 1,5-Liter-Dreizylinder-Basisbenziner mit 75 PS und 102 PS sind nun etwas durchzugsstärker, weil ihr Drehmoment um jeweils 10 auf 160 Nm und 190 Nm steigt. Die Dreizylinder-Diesel sollen durch eine verbesserte Einspritzung sparsamer sein, im Vierzylinder-Cooper-SD arbeitet nun ein zweistufiger Turbolader. Die Preise steigen um 550 bis 1000 Euro. Der Dreitürer in der Basisausstattung One First mit 75 PS kostet ab 16.950 Euro (plus 550 Euro), wie gehabt ohne Klimaanlage (plus 960 Euro). Mini-Facelift – nur nicht beim Preis.
Technische Daten Mini Cooper S • Motor: Vierzylinder, Turbo, vorn quer • Hubraum: 1998 cm³ • Leistung: 141 kW (192 PS) bei 4700/min • max. Drehmoment: 300 Nm bei 1250/min • Antrieb: Vorderrad, Siebengang-Doppelkupplung • 0–100 km/h: 6,7 s • Vmax: 235 km/h • Verbrauch: 5,2 l S • Abgas CO2: 119 g/km • Preis ab 27.400 Euro.
Service-Links