Mehr als zwei Drittel aller Mini-Käufer weltweit wählen die Limousine. Auch wir empfehlen den Kleinsten der Modellfamilie. Und zwar als Cooper S. Denn bei diesem Mini zählt nicht Vernunft, sondern vor allem Fahrspaß. Er bietet zwar wenig Platz, aber dafür Leistung satt. Seit der Kraftspritze im Frühjahr zerren quicklebendige 184 Turbo-PS den Cooper S in nur 7,0 Sekunden auf Tempo 100, erst bei 228 km/h ist Schluss. Den kleinen Kraftzwerg erkennen Experten an der Hutze in der Motorhaube und zwei mittigen Auspuff-Endrohren. Für das viele Geld bietet er immerhin serienmäßig Klimaanlage, Sportsitze mit gutem Halt, 16-Zoll-Alus und Sport-Lederlenkrad.
Mini Cooper
Was nichts daran ändert, dass Erwachsene nur vorn behaglich sitzen, der knappe Fond des Viersitzers eignet sich allenfalls für Kinder. Mini auch der Stauraum: Einen Koffer schluckt der Brite erst nach Umklappen der Lehnen (680 Liter). Sitzposition und Fahrverhalten erinnern an einen Kart, der bescheidene Federungskomfort allerdings auch. Dafür zaubern winklige Landstraßen dem Piloten ein Dauergrinsen ins Gesicht, denn der Cooper S stürzt sich mit seiner ultradirekten Lenkung und dem sportlich abgestimmten ESP geradezu gierig in Kurven. Lästiges Wanken oder Untersteuern? Gibt es nicht! Dafür einen souveränen Antrieb, der vom bissig-spontanen Antritt bis zur prickelnden Drehfreude alles im Repertoire hat, was einen echten Sportler auszeichnet. Dazu passt das präzise schaltbare Sechsganggetriebe.