Nicht nur die Flensburg-Punkte werden neu sortiert, auch die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) soll sich ändern. Geplant sind Ton- oder Videoaufnahmen des sogenannten Idiotentests. Ebenso sollen MPU-Teilnehmer Mitschriften und Protokolle gegenzeichnen. In einem internen Vermerk heißt es: "Ziel ist die Sicherung von Einzelfallgerechtigkeit, Rechtsgleichheit, Qualität und Transparenz." Das Bundesverkehrsministerium hat die Bundesanstalt für Straßenwesen beauftragt, die MPU zu überarbeiten und klarer zu fassen – losgelöst von den Interessen privater Institute, die für den Idiotentest schulen. Verkehrsstaatssekretär Andreas Scheuer (CSU): "Es darf nicht der Eindruck von Willkür entstehen."

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