Der neue Tesla-Autopilot hat anscheinend was gegen Randsteine…
In den letzten Tagen haben zahlreiche Tesla-Fahrer in den USA die neue Version 12.3.1 des Full Self-Driving (FSD) Systems erhalten. Diese Aktualisierung soll laut den Versionshinweisen die Code-Basis für Stadtfahrten überarbeiten und dabei ein neues neuronales End-to-End-Netzwerk einführen, das auf umfangreichen Trainingsdaten basiert.
Ein Reddit-Nutzer hat das Feedback der ersten Anwender auf verschiedenen Plattformen analysiert. Obwohl das Gesamturteil zur neuen FSD-Version "extrem gut" ist, häufen sich die Berichte von Fahrern, die im Autonom-Modus gegen Randsteine fahren und dadurch ihre Felgen und Reifen beschädigen.

Tesla Model S und X sind betroffen

Die Analyse deutet darauf hin, dass vor allem Fahrer von Model S und Model X von Randsteinkollisionen betroffen sind, aber auch einige Besitzer von Model 3 und Model Y haben ähnliche Probleme gemeldet.
Tesla Model S Facelift
Ob Tesla das Update nun noch einmal überarbeitet, steht noch nicht fest.
Bild: Auto Bild / Jan Götze
Ein Nutzer berichtet in den Kommentaren unter dem Reddit-Beitrag: "Ich nutze Version 12.3 und es gibt eine Stelle, an der ich immer nach rechts ausweichen muss, weil das Auto sonst hart gegen den Bordstein fahren würde. Die meisten menschlichen Fahrer würden nicht bei jeder Fahrt fast in den Bordstein krachen."
Auch auf anderen Social Media-Plattformen äußern sich Tesla-Fahrer enttäuscht über die neue Software-Version. Ein Nutzer auf X (ehemals Twitter) beschreibt seine Erfahrung mit FSD 12.3: "Bei meiner ersten Fahrt war alles perfekt, bis es nicht mehr perfekt war. Das Fahrzeug schnitt die Kurve viel zu eng und fuhr hart gegen einen Randstein, was den Hinterreifen auf der Fahrerseite beschädigte. Ich hatte zu spät realisiert, was passiert. Seid vorsichtig da draußen, Leute!"
Ob Tesla das Update nun noch einmal überarbeitet, steht noch nicht fest. Sinn eines Autopilots ist es in jedem Fall nicht, gegen den Bordstein zu donnern.