Navigationssystem Galileo
Testphase kann beginnen

–
Galileo startet endlich durch: Das neue europäische Navigationssystem hat zwei weitere Satelliten im All. Bis 2020 soll das prestigeträchtige EU-Projekt eine bessere Alternative zum amerikanischen GPS bieten.
Rund ein Jahr nach dem ersten Transport hat eine Sojus-Trägerrakete zwei weitere Satelliten des geplanten europäischen Ortungssystems Galileo in die Erdumlaufbahn gebracht. Der Start vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana bis auf gut 23.000 Kilometer Höhe verlief pünktlich und ohne Komplikationen. Gesteuert werden die Flugobjekte vom Galileo-Kontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Standort Oberpfaffenhofen.
Mobil gegen Festeinbau: Navis im Test

Bis jetzt sind es vier, bis 2020 sollen es 30 Satelliten sein, die für Galileo punktgenaue Daten zur Positionsbestimmung liefern.
Bild: ESA / Carril
Service-Links