Neue Mercedes C-Klasse (2027): Innenraum
Mehr Luxus, mehr Technik – aber ohne Bedienungsfrust

Noch bevor Mercedes offiziell das Tuch von der neuen C-Klasse zieht, durfte AUTO BILD gemeinsam mit CEO Ola Källenius einen Blick in den Innenraum werfen.
Bild: Mercedes
Die neue Mercedes C-Klasse kommt das erste Mal rein elektrisch. Aber noch bevor wir über Antriebe oder Preise sprechen, zeigen die Schwaben, wie es im Innenraum zugehen wird. Dort setzt Mercedes auf das, was Kunden heute offenbar wollen: mehr Platz, mehr Ruhe, mehr digitale Hilfe – und bitte alles möglichst ohne Bedienungsfrust.
Dass die E-Architektur dabei hilft, das Raumgefühl zu verbessern, liegt auf der Hand. Weil kein klassischer Verbrenner-Antriebsstrang Platz frisst, wächst das Raumgefühl. Dazu kommt ein großes Panorama-Glasdach, das den Innenraum noch luftiger wirken lassen soll.
Großer Hyperscreen dominiert das C-Klasse-Cockpit
Optisch fährt die neue C-Klasse eine Mischung aus klassisch-elegantem Mercedes-Wohlfühlambiente und maximaler Digitalisierung. Das Cockpit wird von einer großen Bildschirmlandschaft dominiert, optional bis hin zum "Hyperscreen", der sich über die gesamte Breite des Armaturenbretts zieht. Im GLC, der als technischer Verwandter bereits einen Vorgeschmack gibt, misst dieser Bildschirmverbund satte 39,1 Zoll.

Mercedes-Chef Ola Källenius erklärt Lena Trautermann die Zero-Layer-Logik des neuen MBUX-Infotainments.
Bild: Mercedes
Der Bildschirm allein ist aber nicht der eigentliche Punkt, auch in Sachen Bedienung hat Mercedes nach eigener Aussage Verbesserungen getroffen. Denn viel Display ist schön, solange man nicht für jede Kleinigkeit erst durch fünf Menüs wischen muss. Konzernchef Ola Källenius erklärt dazu: "Es gab viele Kundenstudien. Und das Ergebnis sieht man jetzt: Wir haben viel Wert auf einfache Bedienung gelegt. Wichtige Elemente lassen sich mit physischen, optisch ansprechenden Knöpfen bedienen, wie zum Beispiel die Lautstärke mit Walze."
Einfache Menüs, Sprachassistent, 4D-Sound
Ergänzt wird das Ganze durch die sogenannte Zero-Layer-Logik. Dahinter steckt die Idee, dass die wichtigsten Funktionen gar nicht erst mühsam gesucht werden sollen. Källenius formuliert es so: "Sie stellt die wichtigsten Funktionen auf dem Infotainmentscreen direkt in den Vordergrund: Navigation, Kommunikation, Klimatisierung und Entertainment. Gerade im Elektroauto ist Navigation zentral – inklusive Ladeplanung. Alles ist mit wenigen Klicks oder per Sprache erreichbar." Wie im GLC dürfte der Sprachassistent mit KI-Modellen von Google und OpenAI arbeiten, um möglichst natürliche Dialoge zu ermöglichen.

Das Panoramadach mit Sternenhimmel wird auf Knopfdruck transparent oder blickdicht – auch partiell.
Bild: Mercedes
Wer sich dann vom Sprachassistenten den Lieblingssong wünscht, wird ihn in der neuen Mercedes C-Klasse nicht nur hören, sondern auch fühlen. Möglich wird das durch die neuen High-End-Sitze, die 4D-Sound unterstützen und im Rhythmus der Musik vibrieren. Dagegen wirken Klimatisierung und Massagefunktion fast abgeschlagen.
Zum Wohlfühlprogramm gehört außerdem die Lichtinszenierung. Die Ambientebeleuchtung zieht sich quer durch den Innenraum, dazu kommen verschiedene Farbwelten und, optional, ein Panorama-Dach mit illuminierten Sternen. Auch Letzteres kennt man bereits aus dem GLC: Hier sind es 162 leuchtende Mercedes-Sterne im Dachhimmel.
Auf Wunsch mit veganem Interieur
Beim Material will Mercedes ebenfalls eine Schippe drauflegen. Feine Nähte, neue Oberflächen, Metall-Akzente, Holz, offenporige Dekore, auf Wunsch auch Carbon – die elektrische C-Klasse soll innen sichtbar edler werden. Die Stuttgarter wissen natürlich genau, dass man Premium nicht nur sieht, sondern auch anfasst. Wenn Türgriffe, Lautsprechergitter und Sitzverstellung billig wirken, hilft der schönste Stern auf der Haube nichts.
Interessant: Mercedes will für die C-Klasse auch ein vegan zertifiziertes Interieur anbieten. Bekannt ist dieses Paket bereits vom GLC, wo Sitze, Lenkrad, Verkleidungen und Dachhimmel komplett tierfrei ausgeführt werden können.
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