Neuzulassungen 2001
Mehr Klasse als Masse

–
Diesel und die Mercedes C-Klasse sind die Gewinnern eines mäßigen Autojahrs. Tröstlich: Es hätte schlimmer kommen können.
Das Jahr der Diesel
"Nischt schlescht für ein' Diesel!" Erinnern Sie sich noch an diese augenzwinkernde Werbebotschaft einer rassigen Französin für einen Opel Vectra 2.2 DTI? Das Kraftfahrt-Bundesamt hat die Zulassungszahlen für 2001 bekannt gegeben – und die sind aus Diesel-Sicht nun wirklich „nischt schlescht“: Inzwischen ist mehr als jedes dritte neu zugelassene Fahrzeug in Deutschland ein Selbstzünder. Drehmoment, Leistung, Verbrauch – mittlerweile ist der Benziner in fast allen Kategorien eingeholt. Das hat auch die Kundschaft mitgekriegt. Neuwagen mit Diesel-Technologie feierten 2001 einen Zuwachs von 12,6 Prozent.
Ob ein Dreizylinder im Smart oder ein Achtzylinder im 7er-BMW: Die Diesel-Technologie hat sich selbst im Luxussegment durchgesetzt – früher undenkbar. Ebenso überraschend in Zeiten, die von Schlagwörtern wie Rezession, Inflation und Pessimismus geprägt sind: Die Mercedes C-Klasse, selbst in der Basisversion nicht unter 24.100 Euro zu kriegen, stieg 2001 hinter dem Golf zur Nummer zwei im Lande auf. Und die 3er-Reihe von BMW, die Platz drei verteidigen konnte, ist ja auch nicht gerade ein „Arme-Leute-Auto“.
Dafür sahen wir rund 13.000 Opel Astra weniger auf unseren Straßen. Die klamme GM-Tochter rutschte vom Siegertreppchen. Also mehr Klasse als Masse? Die Gesamtzahl der Neuzulassungen jedenfalls sank noch mal um 1,1 Prozent im Vergleich zu 2000 – auf 3.341.718 Einheiten. Im allgemeinen Abwärtstrend immerhin ein leichter Tritt auf die Bremse. Vor einem Jahr fuhr das Neuwagengeschäft mit einem Minus von 11,1 Prozent noch mit Vollgas im Rückwärtsgang.
Ob ein Dreizylinder im Smart oder ein Achtzylinder im 7er-BMW: Die Diesel-Technologie hat sich selbst im Luxussegment durchgesetzt – früher undenkbar. Ebenso überraschend in Zeiten, die von Schlagwörtern wie Rezession, Inflation und Pessimismus geprägt sind: Die Mercedes C-Klasse, selbst in der Basisversion nicht unter 24.100 Euro zu kriegen, stieg 2001 hinter dem Golf zur Nummer zwei im Lande auf. Und die 3er-Reihe von BMW, die Platz drei verteidigen konnte, ist ja auch nicht gerade ein „Arme-Leute-Auto“.
Dafür sahen wir rund 13.000 Opel Astra weniger auf unseren Straßen. Die klamme GM-Tochter rutschte vom Siegertreppchen. Also mehr Klasse als Masse? Die Gesamtzahl der Neuzulassungen jedenfalls sank noch mal um 1,1 Prozent im Vergleich zu 2000 – auf 3.341.718 Einheiten. Im allgemeinen Abwärtstrend immerhin ein leichter Tritt auf die Bremse. Vor einem Jahr fuhr das Neuwagengeschäft mit einem Minus von 11,1 Prozent noch mit Vollgas im Rückwärtsgang.
Plätze 1 bis 50
Hochgelobt: "Europas AUTO 1", der Ford Mondeo (Platz zwölf, 65.642 Einheiten). Im Jahresvergleich haben die Verkaufszahlen um 62 Prozent zugelegt.
Plätze 51 bis 100
Plätze 101 bis 150
Offensive aus Fernost: Hyundai hat sich mit dem Elantra und dem Offroader Santa Fe (Foto) im mittleren Tabellenbereich etabliert. Zu Lasten von Opel Frontera und Jeep Grand Cherokee?
Plätze 151 bis 200
Plätze 200 bis 246
Drin, aber noch nicht wirklich dabei: Der Honda Jazz (Platz 238) ist erst Ende des Jahres auf den Markt gekommen.
Service-Links