In Japan ist er bereits zu haben, jetzt zeigt uns Nissan, was es ab Frühjahr 2013 auch hier Leckeres zu kaufen gibt. Nämlich den nochmals optimierten Nissan GT-R. Beim diesjährigen 24 Stunden Rennen auf der Nordschleife haben sich die Ingenieure eifrig Notizen gemacht und die gesammelten Erfahrungen in entscheidende Detail-Verbesserungen ihres Porsche-Schrecks umgesetzt. Besonders an Motor und Fahrwerk haben die Japaner geschraubt.
Nissan GT-R
Für den 2013er GT-R verspricht Nissan eine fülligere Performance des Motors.
Bild: Werk
Die Leistung des Sportlers beträgt nach wie vor 550 PS. Doch durch neue Hochleistungseinspritzdüsen, Modifikationen am Turbolader und eine modifizierte Ölwanne wurde das Ansprechverhalten des 3,8 Liter großen V6-Bi-Turbomotors im mittleren und oberen Drehzahlbereich verbessert. Optional bietet Nissan nun auch ein Rennsport-taugliches Motorenöl an. Die Karosseriesteifigkeit wurde nochmals erhöht, Federn, Dämpfer und Stabilisatoren neu abgestimmt. Der Schwerpunkt des GT-R wanderte weiter nach unten. Nissan verspricht nun ein "Handling wie auf Schienen und felsenfeste Stabilität im Höchstgeschwindigkeitsbereich". Auch eine Kleinigkeit für's Auge bringt der überarbeitete GT-R mit: Die neue Premium Edition kommt mit besonders weichen, handgenähten Lederbezügen und zweifarbiger Auskleidung in Rot und Schwarz daher. Die Black Edition bekommt ein rot-schwarzes Lenkrad.
Das Ergebnis dieses Fitness-Programms haben die Japaner bereits eindrucksvoll in der Grünen Hölle demonstriert. Dort nämlich hat der GT-R seinen eigenen Bestlauf pulverisiert: Obwohl er nicht ein PS mehr zur Verfügung hat, ist das 2013er-Modell ganze sechs Sekunden schneller. Statt 7:24.22 Minuten jagt der modellgepflegte Nissan nun in 7:18.60 Minuten ums Rund. Wie schnell der 2013er GT-R ist und was er kostet, verraten die Japaner noch nicht. Mehr zum Thema Nissan Tuning .