Nissan gibt den Startschuss für die zweite Generation des Qashqai. Los geht's für das in Deutschland laut KBA meistverkauften Crossover-SUV im Februar 2014, jetzt nennt Nissan den Einstiegspreis. Der liegt bei 19.940 Euro für den Einstiegsbenziner in der Ausstattung Visia, das entspricht dem Preis des Vorgängers, obwohl im neuen Qashqai mehr Technik drin steckt. Der neu entwickelte 1.2 DIG-T (Direct Inject Gasoline – Turbo), der 115 PS und ein maximales Drehmoment von 190 Newtonmeter freisetzt, soll trotz Downsizing des Hubraums kräftiger zur Sache als der bisher eingesetzte 1,6-Liter-Sauger gehen.

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Nissan Qashqai
Alles neu im Innenraum: Es gibt hochwertigere Materialien und serienmäßig das Infotainmentsystem Nissan Connect.
Optisch kommt der neue Qashqai etwas aggressiver daher: Die leicht angehobene Motorhaube reicht bis in die Kotflügel hinein, die Radhäuser fallen breiter aus, die scharf geschnittenen Augen leuchten nun mit LED-Technik. Auch die Außenmaße ändern sich leicht – das SUV ist das erste Nissan-Modell auf der gemeinsam mit Renault entwickelten CMF-Plattform (Common Module Family). In der Länge legt es 49 Millimeter zu, es wird einen Zentimeter breiter und einen Zentimeter flacher. Trotz der etwas niedrigeren Dachlinie sollen die Kopf-, Schulter- und Kniefreiheit besser ausfallen.
An Motoren bietet Nissan zur Markteinführung zunächst einen Benzin- und zwei Dieselmotoren an, alle künftig mit Turbolader. Neben dem oben erwähnten Einstiegs-Benziner werden zwei Diesel mit 1,5 und 1,6 Liter Hubraum angebotzen, die 110 bzw. 130 PS leisten. Den größeren von beiden gibt es wahlweise mit Front- oder Allradantrieb, und neben der sonst serienmäßigen Sechsgang-Schaltung steht zudem eine neue Xtronic-CVT-Automatik auf der Preisliste. Der Qashqai wird in den drei bekannten Ausstattungslinien Visia, Acenta und Tekna angeboten. Bereits in der Basisversion gehören unter anderem eine Klimaanlage, eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, die Berganfahrhilfe, LED-Tagfahrlicht und ein farbiger, hochauflösender Fünf-Zoll-Infotainment-Bildschirm zum Serienumfang. 

Von

Stephan Bähnisch