Nissan Skyline GT-R: Bei diesem Auto wird nicht nur JDM-Fans warm um Herz. 1989 legte Nissan das Skyline-Topmodell GT-R neu auf und der R32 war ein Riesen-Erfolg. In der Japanischen Tourenwagenmeisterschaft JTCC konnte der R32 zwischen 1990 und 1993 29 von 29 Rennläufen gewinnen, der Spitzname Godzilla war geboren. Auch die Nachfolger R33 und vor allem der 2002 eingestellte R34 haben mittlerweile Legendenstatus. Die Kehrseite ist, dass die meisten GT-R und ganz speziell die seltenen Sondermodelle mittlerweile in Preisregionen angekommen sind, die für Normalverdiener unerreichbar scheinen!
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Gerade in den vergangenen Jahren haben Nissan Skyline, Toyota Supra und Co. noch mal einen enormen Wertzuwachs erfahren. Für die gesuchtesten Skyline wie beispielsweise den Z-Tune sind Sammler in Ausnahmefällen sogar bereit, siebenstellige Summe zu zahlen. Aber auch andere R34 sind inzwischen richtig wertvoll!
Die Lackierung "Silica Brass" wurde speziell für den Nissan Skyline R34 GT-R angeboten. Angeblich wurden 131 Stück in dieser Farbe ausgeliefert.

Nur 366 GT-R M-Spec wurden gebaut

So wie der Skyline R34 GT-R M-Spec von dem insgesamt nur 366 Stück gebaut wurden. Hierbei handelt es sich letztendlich um einen V-Spec II ohne Carbon-Motorhaube und mit zusätzlichen Komfortfeatures. So war beispielsweise das "cold weather package" mit Sitzheizung Serie.
Unter der Haube des M-Spec steckt natürlich der legendäre RB26, der bereits im R32 GT-R eingesetzt wurde. Die Topversion ist der RB26DETT. Sein kryptischer Name setzt sich zusammen aus der Motorenreihe (RB), den 2,6 Litern Hubraum (26), den zwei obenliegenden Nockenwellen (D = DOHC, Dual Overhead Camshaft), der elektronisch geregelten Einspritzung (E) und der Twinturbo-Aufladung (TT). Aufgrund der damals geltenden freiwilligen Selbstbeschränkung in Japan ("Gentlemen's Agreement") gaben die Japaner die Leistung offiziell mit 280 PS an, was mehr als bescheiden ist, wie die meisten Fans wissen. In der Realität tendierte die Leistung eher in Richtung 330 PS.

Der RB26 hat unglaubliche Kraftreserven

Dass der Motor für deutlich mehr Leistung gut ist, versuchte Nissan gar nicht erst zu verheimlichen. Allein durch Anpassung des Benzin- und Ladedrucks sind locker 500 PS möglich. Die letzten 1000 R34 GT-R (V-Spec II Nür und M-Spec Nür) wurden mit dem RB26DETT in der N1-Version ausgeliefert.
Zwar sind minimale Gebrauchsspuren im Innenraum vermerkt, doch das Interieur sieht quasi neuwertig aus.


Alle GT-R M-Spec wurden im Innenraum mit goldenen Nähten an Lenkrad, Schaltknauf und Handbremshebel ausgestattet und speziell für das Sondermodell führte Nissan einen auffälligen Goldton ("Silica Bass") ein.

R34 GT-R mit nur 372 Kilometern

Nach unseren Informationen entschieden sich 131 der 366 M-Spec-Kunden für die neue Farbe und genau solch ein seltener Skyline GT-R wird aktuell in seinem Heimatland Japan versteigert. Als wäre das nicht schon besonders genug, wurde der 20 Jahre alte Skyline in den letzten Jahren so gut wie gar nicht bewegt. Das Resultat: Auf dem Tacho stehen mickrige 372 Kilometer. In der Inseratsbeschreibung sind dennoch kleinere Mängel wie eine entladende Batterie, eine kleine Delle in der Fahrertür und minimale Gebrauchsspuren am Fahrersitz vermerkt.
Diese kleinen Dinge sind aber leicht zu beheben und so ist es wenig verwunderlich, dass dieser seltene R34 GT-R mit nur 372 Kilometern bereits ein Startgebot von umgerechnet 421.740 Euro (60 Millionen Yen) hat und somit für die meisten Fans unerreichbar bleiben wird.