Nissan Z Kaze Concept
Studie wie aus den 90er-Jahren – und schon bald Realität?

Nissan bringt die 1990er-Jahre zurück. Mit dem Z Kaze Concept werden alte JDM-Zeiten gefeiert – und die Studie könnte tatsächlich in Serie gehen!
Bild: Nissan
Die 90er-Jahre sind zurück. Zumindest, wenn es nach Nissan geht. Auf dem ZCON-Treffen in Phoenix (Arizona, USA) präsentiert die Marke mit dem Z Kaze Concept eine Studie auf Basis des aktuellen Nissan Z, die eine fast ausgestorbene Sportwagen-Spezialität wiederbelebt: das T-Top-Dach. Statt eines klassischen Cabriolets setzt Nissan auf zwei herausnehmbare Dachelemente, wie sie einst den 300ZX der Baureihen Z31 und Z32 berühmt machten.
Der Name "Kaze" stammt aus dem Japanischen und bedeutet "Wind". Passender hätte Nissan die Studie kaum nennen können. Schließlich dreht sich bei diesem Projekt alles um das Offenfahren, ohne auf die typische Coupé-Silhouette zu verzichten.
Hommage an den Nissan 300ZX
Das Herzstück des Z Kaze ist das neu entwickelte T-Top-Dach. Die beiden herausnehmbaren Dachhälften werden ähnlich verriegelt wie beim legendären 300ZX. Für die nötige Stabilität sorgt ein fester Mittelsteg zwischen Frontscheibe und Heckbereich. Die Dacheinsätze lassen sich in speziellen Taschen verstauen und im Heck unterbringen.

T-Top statt Cabrio: Mit dem Z Kaze Concept lässt Nissan eine Kult-Dachform der 1980er- und 1990er-Jahre wieder aufleben und erinnert damit an den legendären 300ZX.
Bild: Nissan
Genau diese Dachkonstruktion war in den 1980er- und 1990er-Jahren ein Markenzeichen vieler japanischer Sportwagen. Während klassische Cabrios heute eher selten geworden sind, genießen T-Tops unter JDM-Fans bis heute Kultstatus.
"Pacific Teal" und echte Nismo-Klassiker
Optisch setzt die Studie ebenfalls voll auf Retro-Gefühle. Die Lackierung namens "Pacific Teal" erinnert an die japanische Tuning- und Importszene der 1990er-Jahre. Dazu kommen eine Carbon-Motorhaube mit Lüftungsöffnungen, verbreiterte Kotflügel und ein speziell entwickeltes Aeropaket aus Carbon.

Originale Nismo-LMGT2-Felgen, Carbon-Anbauteile und die Lackierung in "Pacific Teal" sorgen beim Nissan Z Kaze für authentische JDM- und Tuning-Vibes der 90er.
Bild: Nissan
Ein echtes Highlight sind jedoch die Räder. Nissan griff nicht zu modernen Nachbauten, sondern besorgte originale Nismo LMGT2-Felgen, ließ sie restaurieren und montierte sie auf die Studie. Die geschmiedeten Mehrteiler stammen ursprünglich aus den 1990er-Jahren und gelten unter Nissan-Fans als echte Raritäten. Vorn messen sie in der Breite zehn, hinten sogar elf Zoll.
Biturbo-V6 mit Tuning-Zutaten
Unter der Haube bleibt der bekannte 3,0-Liter-Biturbo-V6 des aktuellen Nissan Z erhalten. Nissan spendiert dem Motor jedoch einige Komponenten des japanischen Tuners GReddy. Dazu gehören eine Supreme-SP-Abgasanlage, ein größerer Ladeluftkühler und ein modifiziertes Ansaugsystem.
Ob die Modifikationen auch mehr Leistung bringen, verrät Nissan bislang nicht. Ebenso erhält das Fahrwerk zusätzliche Nismo-Komponenten, die besser zum sportlichen Auftritt passen sollen.
Kommt der T-Top-Z in Serie?
Noch handelt es sich offiziell um ein Concept Car. Ganz ausgeschlossen soll eine Serienproduktion jedoch nicht sein – vor allem komme es auf die Reaktion der potenziellen Käufer und Fans an!
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