Während sich hierzulande namhafte Automobilhersteller im Kampf um die Öko-Krone mit viel Hightech und fantasievollen Modellbezeichnungen à la BlueMotion, BlueLion, Econetic et cetera übertrumpfen, geht man auf den fernen Philippinen ganz rustikale Wege. Wie bild.de berichtet, hat man dort die Bezeichnung "Öko-Auto" offenbar wörtlich genommen: Die Taxen in der philippinischen Stadt Tabontabon bestehen zu 90 Prozent aus Bambus. Klar, dass die Autos auch mit Öko-Sprit fahren, hergestellt auf Kokosnuss-Basis.

Auch der Sprit für die Bambus-Kutschen ist Bio

Bambus-Taxi
Zwei Modelle gibt es: Der "Eco 1" ist quasi ein Kleinbus mit Dieselantrieb für bis zu 20 Passagiere. Der benzingetriebene "Eco 2" entspricht mit acht Sitzplätzen eher einem großen Van. Beide Öko-Autos scheinen sehr genügsam zu sein: Eine Gallone (3,78 Liter) Treibstoff soll für acht Stunden Stop-and-Go-Verkehr reichen. Hintergrund: Motorradfahrer hatten das Taxigewerbe in Tabontabon unter sich aufgeteilt. Doch kam es immer wieder zu bösen Unfällen, da sich teilweise bis zu fünf Personen gleichzeitig an ein Zweirad klammerten. Bürgermeister Rustico Balderian wollte Ordnung schaffen und führte als Alternative die auf den Philippinen gebaute Bambus-Taxen ein.