Opel Insignia Country Tourer: Gebrauchtwagen-Test
Ist der Opel Insignia Country Tourer eine clevere Alternative zum SUV?
Gebrauchter Opel Insignia Country Tourer im Test
Der Opel Insignia Country Tourer überzeugt mit Komfort, Platz und toller Optik. Ist er gebraucht die bessere Wahl als ein mittelgroßes SUV?
Jahrzehntelang galt der Kombi als Idealbesetzung für Freizeit und Beruf. Doch die SUV-Schwemme kostete ihn binnen weniger Jahre enorme Marktanteile. Der Opel Insignia Country Tourer trat 2013 an, um verlorenes Terrain zurückzuerobern und das Beste aus beiden Welten zu vereinen. Als Crossover-Kombi sieht er kerniger als seine Sports-Tourer-Brüder aus, was an einer 20-Millimeter-Höherlegung und ein paar optischen Kunstgriffen liegt: Unlackierte Radlauf- und Schwellerverbreiterungen wirken zusammen mit bulligeren Stoßfängerunterteilen markant.
Der Insignia Country Tourer steht nach vier Jahren für 11.780 Euro beim Händler
Zusätzlich ist der Unterfahrschutz massiv ausgeführt und schützt so den ohnehin ölverlustanfälligen Antrieb vor Beschädigungen von unten. Neu kostete der 4,92 Meter lange Opel mit einigen Extras laut Liste stramme 41.540 Euro. Viereinhalb Jahre später wäre er beim "Autohus" in Bockel (Niedersachsen) für nur 11.780 Euro zu haben! Einst optional waren die Haldex-Allradvarianten mit dem Kürzel 4x4 und der ebenso schnelle wie durstige 250-PS-Turbo-Benziner. Doch mal ehrlich: Auf den meisten Feldwegen kommt man auch mit der getesteten Frontantriebsversion klar. Und mit dem 170 PS starken 2.0-CDTI-Common-Rail-Diesel fährt sich der große Rüsselsheimer durchaus dynamisch und bleibt wirtschaftlich. Sein Euro-6b-Motor schiebt mit der Kraft von maximal 400 Newtonmetern an und ermöglicht Autobahntempo 220.
Bei Handling und Verbrauch ist der Country Tourer vielen SUVs überlegen

Der Opel Insignia Country Tourer zeigt für die Größe ein erfreulich agiles Handling. Der 170-PS-CDTI-Diesel klingt knurrig, ist dafür wirtschaftlich und kraftvoll.
Bild: Sandra Beckefeldt / AUTO BILD
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