Opel Mokka: neues Logo, Blitz, Geschichte
Neues Opel-Logo am Mokka: Wie der Blitz zum Blitz wurde
Die Geschichte des Opel-Blitz-Logos
Opel präsentiert mit dem frischen Mokka sein neues Logo. Die Geschichte des Rüsselsheimer Markenzeichens ist lang – und der Blitz war nicht immer ein Blitz.

Manche Markenzeichen kennt jeder: Der Stern steht für Mercedes, der Propeller für BMW und die beiden übereinander platzierten Buchstaben im VW-Logo sprechen ohnehin für sich. Nicht anders ist es mit dem Opel-Blitz. Der kommt nun in einem neuen Look, der wie so oft nichts weniger als der Teil einer Neuerfindung sein soll. Erstmals präsentiert wird das überarbeitete Logo am neu aufgelegten Opel Mokka, der ab 2021 nach zweijähriger Pause in zweiter Generation elektrisch wieder vom Band rollt. "Der umgebende Ring ist jetzt schlanker, eleganter, präziser, markanter. (...) Der Schriftzug 'Opel' ist in den unteren Teil des Rings integriert – wie eine feine Gravur in einem Schmuckstück. Das zeigt deutsche Präzision pur", schwärmt Opel-Designchef Mark Adams vom Ergebnis. Das Logo bettet sich in ein neues Firmengesicht namens Opel-Vizor ein, das an der Mokka-Front den Fahrzeuggrill, die Scheinwerfer und eben das Markenlogo vereint.
Erst Initialen und Zeppelin, seit 1964 ein Blitz
Ob die Neugestaltung ein weiterer entscheidender Evolutionsschritt wird, bleibt abzuwarten. Denn das Opel-Logo hat wie das Unternehmen selbst eine bewegte Geschichte über mehr als anderthalb Jahrhunderte hinter sich – mit vielen markanten Veränderungen. Was viele nicht wissen: Der legendäre Blitz prägt die deutsche Traditionsmarke, die schon so viele Höhen und Tiefen erlebt hat, erst seit 1964. Davor zeigte das Signet unter anderem einen Zeppelin und die Initialen des Firmengründers Adam Opel. Eine Reise mit dem Opel-Logo in die Vergangenheit gibt es in der Bildergalerie!
Die Geschichte des Opel-Blitz-Logos

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Der Opel-Blitz kommt in einem neuen Look, der wie so oft nichts weniger als Teil einer Neuerfindung sein soll. Erstmals präsentiert wird das überarbeitete Logo ...

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... am neu aufgelegten Opel Mokka, der ab 2021 nach zweijähriger Pause in zweiter Generation elektrisch wieder vom Band rollt. Es bettet sich ein ...

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... in ein neues Firmengesicht namens Opel-Vizor, das an der Mokka-Front den Fahrzeuggrill, die Scheinwerfer und eben das Markenlogo vereint. Ob die Neugestaltung ein weiterer entscheidender Evolutionsschritt wird, bleibt abzuwarten. Denn ...

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... das Opel-Logo hat wie das Unternehmen selbst eine bewegte Geschichte über mehr als anderthalb Jahrhunderte hinter sich. Aber fangen wir vorne an: Nach der Herstellung von Nähmaschinen und Fahrrädern ...

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... begann 1899 bei Opel die Automobilproduktion. Nach der Übernahme und dem Umzug der Anhaltischen Motorwagenfabrik von Friedrich Lutzmann nach Rüsselsheim folgte schon bald wieder die Trennung, und die Opel-Modelle wurden ab 1902 mit diesem Messingschild versehen, dessen Form das spätere "Opel-Auge" vorwegnimmt.

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In den Jahren darauf wird hauptsächlich mit dem Schriftzug experimentiert, dieser stammt aus dem Jahr 1909.

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Ab 1910 wird das Auge das nachhaltige Markenzeichen von Opel.

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Das berühmteste aller Opel-Motorräder, die Motoclub von 1928, trägt ebenfalls das Opel-Auge.

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Ein stilisierter Zeppelin in einem Ring diente ab 1935 als Logo, ein Synonym für Innovation und Fortschritt. Der Zeppelin kam auch als Kühlerfigur zum Einsatz, so wie hier 1936.

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1930 sucht Opel für den neuen Schnell-Lastwagen per Preisausschreiben einen griffigen Namen mit fünf Buchstaben. Es siegt ein alter Bekannter: "Blitz". Für das entsprechende Logo wurde zum ersten Mal das typisch gezackte Symbol arrangiert, 1952 sah es so aus.

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1953 prangte der Zeppelin auf dem Opel Kapitän.

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Ende 1963 wird aus dem zuletzt sehr abstrakten Zeppelin ein Blitz.

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1964 saß er auch auf der KAD-Serie von Opel, dem neuen Oberklassen-Vertreter.

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Ab 1970 werden klare Gestaltungsrichtlinien festgelegt. In der Werbung, für Drucksachen, Schilder und Kennzeichnungen wird der Blitz mit dem Schriftzug kombiniert und von einem Quadrat umrahmt.

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Aus dem Jahr 1987 stammt diese Version auf einem Opel Omega.

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1987 wird das Corporate Design zum ersten Mal überarbeitet: Die Farbe Gelb wird reduziert, ebenso der Einsatz des Quadrats.

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Seit 2017 steht dieses Logo in der digitalen Welt für Klarheit und Modernität, wie es im Rahmen einer Kampagne für den Opel Insignia mit Markenbotschafter Jürgen Klopp hieß.
150 Jahre Opel: Die Opel-Story

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Der letzte neue Opel hat das Werk in Bochum verlassen, im Traditionswerk wird die Autoproduktion beendet. Im August 2012 feierte die Adam Opel AG noch ihr 150-jähriges Firmenjubiläum. Hier ein Blick auf die bewegte Historie eines der größten und wichtigsten Autohersteller in Europa.
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Blick zurück auf ein deutsches Traditionsunternehmen: Adam Opel (1837-1895) beginnt in der Schlosserwerkstatt im August 1862 mit der Fertigung von Nähmaschinen.
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Populär, gut aussehend, ohne große Allüren: Der Opel Manta A, Superstar der 70er-Jahre. Der Manta A steht für goldene Zeiten bei Opel. Allein im ersten Verkaufsjahr 1970 setzte Opel 56.000 Manta ab, bis zum Produktionsende 1975 498.453 – ein durchschlagender Erfolg.
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1975 schiebt Opel eine weitere Karosserie-Variante nach: Der City bietet zwar weniger Platz als die Limousine, dafür hat er eine praktische Heckklappe. Mit dem City reagiert Opel auf den wachsenden Trend zu Schrägheck-Autos.
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Ebenfalls 1975 erscheint der Nachfolger des Rallye-Kadett – der klangvolle GT/E mit anfangs 105 PS. Die ersten Exemplare (bis 1977) sind an ihrer schwarz-gelben Kriegsbemalung zu erkennen, die späten Versionen ab 1977 tragen ein gelb-weißes Blechkleid.
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Der Opel Commodore B (1972 bis 1977) unterscheidet sich äußerlich nur in Details vom Rekord D. Während im einfacheren Rekord maximal 100 PS zu haben sind, kommt das Topmodell Commodore GS/E mit einem 160-PS-Sechszylinder daher. 200 km/h Spitze lassen viele Konkurrenten auf der Autobahn alt aussehen.
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Der Manta B entwickelt sich schnell zu einem Kultobjekt. Der Manta B ist 16 cm länger als sein Vorgänger – und ist damit nicht nur ein sportliches, sondern auch familientaugliches Coupé. Im Manta ist keine kapriziöse Sportwagentechnik eingebaut, sondern zigtausendfach bewährte Großserientechnik aus dem identischen Ascona B. Bis 1988 entstehen 534.634 Manta B.
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Gutbürgerlichkeit in neuer Form: Der ab 1977 lieferbare Rekord E ist bereits vom Windkanal gerundet und von Vernunft geprägt. Sicher, sparsam und technisch auf der Höhe seiner Zeit. Mehr Platz als im Rekord D, für 1977 ein hervorragender cW-Wert von 0,42.
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1978 startet Opel mit dem Senator A einen weiteren Versuch, in der Oberklasse Fuß zu fassen. Die Verkaufszahlen konnten jedoch nicht überzeugen. Der Senator basiert weitgehend auf Rekord-Technik, unterscheidet er sich vor allem durch Sechszylindermotoren und Schräglenker-Hinterachse vom Rekord.
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Parallel zur Modellpflege des Rekord bekommt auch der Senator ab 1982 großflächige Kunststoff-Stoßfänger, ein höheres Heck und eine abgerundete Front. Die Spitzenmodelle Senator CD und Monza GSE bekommen umstrittene LCD-Anzeigen.
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1992 eröffnet Opel ein neues Produktionswerk am traditionellen Automobilstandort Eisenach. Vor dem Zweiten Weltkrieg fertigt BMW in Eisenach, zu DDR-Zeiten wird der Wartburg dort gebaut.
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Der Vectra B kann nicht ganz an die hohen Verkaufszahlen seiner Vorgänger anknüpfen.
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Die Plattform und zahlreiche technische Komponenten des Opel Tigra TwinTop stammen vom Corsa C. Das mit einem Blech-Klappdach ausgeststattete Cabrio bietet Platz für zwei Personen.

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Kompakte SUVs gehen gut. Und so mischt auch Opel seit Ende 2006 mit dem Antara gerne mit. Angetrieben wird der Antara wahlweise von einem Zweiliter-Turbo-Diesel mit 127 oder 150 PS oder von zwei Benzinern mit 140 (2,4-Liter) und 227 PS (3,2-Liter-V6).
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Der von 2007 bis 2009 angebotene Opel GT ersetzte den puristischen Speedster. Der 264-PS-starke Hecktriebler wurd in den USA produziert und überzeugte mit knackigem Fahrverhalten und gutem Preis-/Leistungsverhältnis.

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Von 2006 bis Ende 2010 bereicherte der Opel Astra TwinTop den Markt der viersitzigen Cabrios mit faltbarem Blech-Klappdach. Aktuell gibt es kein Cabrio von Opel – die Zukunft ist im wahrsten Sinn offen.

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Der Zafira B übernimmt ab 2005 das Flexspace-Sitzsystem seines Vorgängers, ist ansonsten eine komplette Neuentwicklung. 4,46 Meter lang, 1,80 breit, 1,67 hoch – die zweite Generation ist deutlich größer als die erste.

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Mit dem Zafira C hat Opel nun den zweiten Zafira in den Verkaufsräumen stehen. Die dritte Generation heißt offiziell Zafira Tourer. Wie sein älterer Bruder wird auch er mit dem Flex7-Sitzsystem angeboten. Das wurde zwar überarbeitet, gehört jetzt aber nicht mehr zur Basisausstattung.
Bild: Toni Bader

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Neben der klassischen Limousine und dem Kombi Sports Tourer bietet Opel auch ein praktisches Schrägheck an. Der Insignia muss den dringend benötigten Erfolg für die Rüsselsheimer einfahren.
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Die Zukunft ist bei Opel elektrisch, heißt Ampera, hat 150 PS, schafft 161 km/h Spitze und fährt maximal 500 Kilometer weit. Sind die Akkus leer, muss der Ampera an die Steckdose oder es schaltet sich ein kleiner Benzin/Ethanolmotor zu. Markteinführung: 2011.
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Der Opel Mokka ist ein kleines SUV auf Corsa-Basis. Premiere feiert der Mokka im März 2012 auf dem Autosalon Genf, im Oktober 2012 rollt er zum Händler.
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Mit dem 3,70 Meter kurzen Adam bringt Opel Anfang 2013 einen Lifestyle-Kleinwagen im Stil von Mini und Fiat 500. Premiere feiert er auf dem Autosalon in Paris im September 2012.
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Unterhalb des Adam, der den Namen des Unternehmensgründers trägt, präsentiert Opel im Sommer 2014 einen neuen Kleinwagen namens Karl, der 2015 auf den Markt kommt. Mit dem Stadtflitzer ehrt der Autobauer einen weiteren der Gründerväter.
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Am 5. Dezember 2014 läuft in Bochum der letzte Neuwagen vom Band, in dem Traditionswerk endet die Autoproduktion. Für einige ein Tiefpunkt in der Geschichte von Opel, doch andere erkennen den Willen zum Neubeginn mit neuen, frischen Modellen.
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