Robin Hornig
Pro Opel Monza: Robin Hornig.
Pro Opel Monza, von Robin Hornig:
"Opel startet endlich durch. Entlassungen, Werksschließungen und sogar der Verkauf des hoch verschuldeten Unternehmens drohten noch vor einem Jahr. Seit Frühjahr 2013 macht Opel deutlich, dass die Talfahrt ein Ende hat. Seitdem verzeichnen die Rüsselsheimer ein leichtes Plus. Bis 2016 will Opel dem Mutterkonzern General Motors schwarze Zahlen liefern. Eine Reform der Motorenpalette und neue Modelle wie Adam, Cascada und Mokka tun der Marke gut und beweisen sich in Tests. Nun geht es noch darum, dass angeschlagene Image wieder aufzupolieren. Dabei wird der Monza helfen."
Jochen Knecht
Contra Opel Monza: Jochen Knecht.
Kontra Opel Monza, von Jochen Knecht:
"Nein, mein Widerspruch zur Monza-Studie hat wahrlich wenig mit dem Auto selbst zu tun. Wie könnte man etwas gegen ein Flügeltür-Coupé sagen, das alles mitbringt, was Fans und Feinschreiber seit Jahren von Opel fordern? Unverwechselbares Design, anspruchsvolle und innovative Technik, sparsame und dennoch sportliche Motoren sowie der unvermeindliche Heckantrieb. Alles da.Warum ich dennoch wenig vom Monza halte? Nun, weil auch der neue Opel-Chef Karl-Thomas Neumann nicht zaubern kann. Der hat Konzernmutter GM bis 2016 schwarze Zahlen versprochen. Und die sind mit einem teuer entwickelten Opel-Luxus-Coupé, das maximal vierstellige Verkaufszahlen schreiben würde, ganz sicher nicht drin. Deshalb bietet der Monza eben auch "nur" einen Ausblick auf die Zukunft von Opel. Kein Wort von Serienfertigung, Kleinserie oder gar, welche Technik-Komponenten zum Einsatz kommen könnten.Was also wird bleiben vom Monza-Strohfeuer? Eine grundlegende Designlinie für alle Opel-Modelle vielleicht. Und ein neuer Dreizylinder-Motor, der ganz sicher viele Freunde finden wird. Ein bisschen zusätzlichen Rückenwind für den mühsam erarbeiteten und erkauften Aufschwung also, von dem sie in Rüsselsheim so gerne berichten. Schade für den Monza. Aber hoffentlich gut für Opel!"

Von

Jochen Knecht