Der Genfer Autosalon 2010 wäre langweilig, wenn bereits alle Informationen im Vorfeld bekannt würden. Extrem geheimnisvoll gibt sich Opel. Über den Meriva, den Ampera und den facegelifteten Corsa geben die Rüsselsheimer bereitwillig Auskunft. Nicht aber über die Studie, die am Genfer See enthüllt werden soll. "Mit einem visionären Konzeptfahrzeug gibt Opel in Genf einen Ausblick auf viele Qualitäten, die die Marke prägen: Dieses Modell verbindet ausdrucksstarkes, attraktives Design mit deutscher Ingenieurspräzision, um die ökologischen Herausforderungen der Zukunft zu meistern." Soviel zur Ankündigung des Konzeptautos, die ein wenig klingt, als habe Opel die Eier legende Wollmilchsau erfunden.
Das Foto dazu bringt uns auch viel nicht weiter. Immerhin: Hinter dem ausgefahrenen Opel-Blitz schimmert es gelb, links taucht der Schriftzug "Voltec" auf. Das deutet auf ein Elektrofahrzeug hin, das Opel zusätzlich zum Ampera bereits angekündigt hat. Der steht auch in Genf, ist aber lange bekannt. Dazu scheint die Studie alles andere als ein Kleinwagen zu sein: "Mit ihrer Kombination aus Design, ökologischen Innovationen und alternativem Antrieb beweist die Studie, dass Größe und Komfort nicht der Effizienz geopfert werden müssen."

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Das hört sich nach der Rückkehr eines großen Opel-Modells an. Und könnte ein neuer Opel Omega sein. Oder die Wiedergeburt des Flaggschiff-Dreigestirns Kapitän, Admiral und Diplomat. In Kombination mit einem Elektro-Antrieb nach Ampera-Schema eine mehr als elektrisierende Idee. Wir sind gespannt. Aber wie gesagt: Was wäre eine Messe ohne Überraschungen.