Opel: Wechsel an der Spitze
Reilly rückt rauf

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Der angeschlagene Autobauer Opel wechselt mitten im Sanierungsprozess die Führung: Vorstandschef Nick Reilly geht und wechselt an die Spitze des Aufsichtsrates. Sein Nachfolger wird der jetzige Chefentwickler von Mutter GM.
(dpa/cj) Überraschender Chefwechsel beim Autobauer Opel: Der Brite Nick Reilly verlässt zum 1. April 2011 den Chefsessel und soll Vorsitzender des Aufsichtsrates der Adam Opel AG (Rüsselsheim) werden. Dieser muss noch zustimmen. Nachfolger an der Unternehmensspitze wird der Chefentwickler der Opel-Mutter General Motors (GM), Karl-Friedrich Stracke, wie der Autobauer am Donnerstag (17. März 2011) mitteilte. Der 55-Jährige arbeitet seit 1979 in verschiedenen Funktionen bei Opel und GM. Seit 2009 verantwortete er als GM-Chefentwickler den globalen Produkt- und Technologiebereich. Unter seine Leitung wurden unter anderem die Elektro-Brüder Opel Ampera und Chevrolet Volt geboren.
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Neuer Opel-Boss: Karl-Friedrich Stracke ist seit mehr als 30 Jahren für Opel und GM tätig.
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Reilly war im November 2009 zum Chef von GM Europe mit den Hauptmarken Opel/Vauxhall ernannt worden. Im Februar 2010 löste er dann Hans Demant an der Spitze von Opel ab.
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