Packard steht für Luxus! Das 1899 als Ohio Automobile Company gegründete US-Unternehmen war bis zur Auflösung im Jahr 1954 vor allem für große und luxuriöse Autos bekannt. Jahrzehnte nach dem Ende der Marke gibt es jetzt einen neuen Packard, der eigentlich ein Bentley ist und auf den Facel Vega Excellence zurückgeht!
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Bentley Flying Spur /Ausnahmezustand/Orig. km
49.500
Bentley Flying Spur /Ausnahmezustand/Orig. km
20.560 km
411 KW (559 PS)
10/2009
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412 KW (560 PS)
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Bentley Flying Spur -
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411 KW (559 PS)
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Bentley Flying Spur Flying SpurAWD+ARMORED/GEPANZERT B6/B7+1HD+33Tkm
33.000 km
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Bentley Flying Spur Continental Flying Spur Continental
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411 KW (559 PS)
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Bentley Flying Spur Flying Spur -Mulliner - 79tkm -Bestzustand
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79.100 km
412 KW (560 PS)
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Benzin (WLTP), 17,7 l/100km (komb.)*
Bentley Flying Spur Continental Flying Spur
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Bentley Flying Spur Continental Flying Spur
93.259 km
411 KW (559 PS)
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Benzin, 17,7 l/100km (komb.)*
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155.000 km
411 KW (559 PS)
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Klingt verwirrend, ist es auch: Aufgrund sinkender Verkaufszahlen, die auch auf Fehlentscheidungen im Management zurückzuführen waren, wurde erfolglos versucht, die traditionsreiche Marke Packard, als Studebaker-Packard zu retten – 1962 wurde die Marke letztendlich begraben!
Packard Excellence
Die Idee hinter diesem einzigartigen Projekt geht aufs Jahr 1958 zurück. Jetzt ist der Packard Excellence Realität.
Bild: carscoops.com / JB Classic & Bespoke / Jerome Wassenaar
Dabei gab es zuvor immer wieder Versuche, Packard neues Leben einzuhauchen. So gab es den wilden Plan, die 1958 eingeführte Luxus-Limousine Facel Vega Excellence mit einem eigenen V8 auszustatten und sie anschließend als Packard zu vermarkten. Gerüchten zufolge soll Daimler-Benz, das zu dieser Zeit einen Vertrag mit Studebaker-Packard hatten, dem Plan einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Nur wenige Jahre später war das Aus von Packard besiegelt.

Die Grundidee geht auf das Jahr 1958 zurück

Mit Ausnahme des Twelve Prototype aus dem Jahr 1999 war es in den letzten Jahrzehnten ruhig um die amerikanische Traditionsmarke – bis jetzt. 67 Jahre nach der ursprünglichen Idee hat ein gut betuchter Packard-Fan den Excellence Realität werden lassen.
Packard Excellence
Das Einzelstück hat Selbstmördertüren, für die die hinteren Scharniere umgebaut werden mussten.
Bild: carscoops.com / JB Classic & Bespoke / Jerome Wassenaar
Gefertigt wurde das Einzelstück vom niederländischen Karosseriebauer JB Classic & Bespoke, der laut eigener Aussage unglaubliche 17.000 (!) Arbeitsstunden in das Projekt investiert hat. Auf Basis eines Bentley Flying Spur der zweiten Generation entstand in mühevoller Handarbeit der Packard Excellence der Neuzeit.

Opulente Front

Zwar sind die Bentley-Gene bei genauem Hinschauen an den Proportionen und der Fahrgastzelle noch zu erkennen, doch mit dem eher rundlich gestalteten Flying Spur hat der Excellence sonst nur noch wenig gemein. Die opulente Front mit den vertikalen Scheinwerfern und dem dreiteiligen Chromkühlergrill erinnert eher an Rolls-Royce als an Bentley. Am Ende der Motorhaube, die Anleihen bei Packard und Facel Vega nimmt, thront oberhalb des aufrechten Grills die sogenannte "Goddess of Speed", das Markenzeichen aller Packard.
Packard Excellence
Das Hauben-Ornament trägt den Namen "Goddess of Speed" und stammt aus dem Jahr 1938.
Bild: carscoops.com / JB Classic & Bespoke / Jerome Wassenaar
Im Profil ist die Abstammung vom Bentley am ehesten zu erkennen, doch auch hier hat sich JB Classic & Bespoke viel Mühe gegeben. Größte Neuerung sind die jetzt hinten angeschlagenen Fondtüren à la Rolls-Royce. Das Heck ist ebenfalls sehr kantig designt und trägt stolz das Packard-Logo und den Schriftzug.

17.000 Arbeitsstunden flossen in das Projekt

Leider gibt es zum aktuellen Zeitpunkt keine Bilder vom Innenraum, und auch Informationen zur Motorisierung sind nicht bekannt. Es ist möglich, dass unter der Haube entweder der 4,0-Liter-V8 oder der 6,0-Liter-W12 von Bentley arbeiten.
Aus Diskretionsgründen ist auch der Preis für das Einzelstück unbekannt. Angesichts von 17.000 Arbeitsstunden dürfte der Excellence aber alles andere als ein Schnäppchen gewesen sein – doch das waren Packards schließlich nie.